Businesstipps Recht

Müssen Sie einen Zuschuss für eine Sehhilfe zahlen?

Lesezeit: < 1 Minute Müssen Sie einen Zuschuss für eine spezielle Sehhilfe zahlen, wenn ein Arbeitnehmer mit einem Bildschirmarbeitsplatz diese beantragt? Diese Frage kommt überall da, wo hauptsächlich am Computer gearbeitet wird, immer wieder auf. Eine Arbeitnehmerin fragte beispielsweise einen Zuschuss für eine Sehhilfe nach, die sie für die Bildschirmarbeit nach Ansicht ihres Optikers brauchte.

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Müssen Sie einen Zuschuss für eine Sehhilfe zahlen?

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Grundsätzlich gilt: Beachten Sie die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV), dazu sind Sie im Interesse der Gesundheit Ihrer Arbeitnehmer verpflichtet. Zu dieser Verordnung gehört beispielsweise, dass Sie ergonomische Bildschirmarbeitsplätze zur Verfügung stellen.

Auch müssen Sie den Mitarbeitern mit Bildschirmarbeitsplatz regelmäßig Augenuntersuchungen ermöglichen. Damit eine Sehhilfe bezuschusst wird, müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.  

Nach § 6 Abs. 2 BildscharbV müssen Sie eine spezielle Sehhilfe nur dann zur Verfügung stellen, wenn sie für die Bildschirmarbeit des Mitarbeiters erforderlich ist, und eine normale Brille nicht ausreicht.

Dafür muss die Anschaffung aus medizischer Hinsicht notwendig sein – in anderen Worten, die Meinung des Optikers reicht im oben genannten Fall nicht aus. Legt Ihnen die Mitarbeiterin jedoch eine Bestätigung eines Augenarztes vor, ist ihr Anspruch gerechtfertigt.

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