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Möglichkeiten und Methoden zur Planpreisbewertung

Lesezeit: 1 Minute Wenn Sie ein System der Plankostenrechnung einführen wollen, stellt sich automatisch das Problem der Planpreisbewertung: Mit welchen Preisen wollen Sie die Materialverbrauchsmengen in Ihrem Unternehmen bewerten?

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Möglichkeiten und Methoden zur Planpreisbewertung

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Im System der Plankostenrechnung bewerten Sie die Materialverbrauchsmengen mit Planpreisen. Aber welche Planpreise verwenden Sie?

Die Planpreisbewertung

Grundsätzlich sollten die Planpreise, die Sie für die Berechnung der Materialkosten verwenden, den erwarteten Durchschnittspreisen einer Planungsperiode möglichst genau entsprechen. Für die Planpreisbewertung setzen Sie am besten statistische Verfahren – wie zum Beispiel die periodische Durchschnittsbildung – ein.

Planpreisbewertung mit der periodischen Durchschnittspreisbildung

Bei diesem Verfahren der Planpreisbewertung bilden Sie einmalig – am
Ende der Abrechnungsperiode – einen Durchschnittspreis, mit dem Sie die Materialverbrauchsmengen bewerten.  Der Vorteil dieses Verfahrens besteht in dem geringen Rechenaufwand.

Planpreisbewertung mit der permanenten Durchschnittspreisbildung

Zur Planung der Materialkosten werden bei der permanenten
Durchschnittspreisbildung die Materialverbrauchsmengen mit
Istdurchschnittspreisen bewertet, die nach jedem Materialzugang neu zu
bilden sind. Dieses Verfahren ist zur Bewertung der Ist-Materialkosten
sehr zu empfehlen. Für die Planpreisbewertung ist die periodische
Durchschnittspreisbildung in der Regel aber besser geeignet.

Exakte Planpreisbewertung für ausgewählte Materialmengen

Die Ermittlung von Planpreisen ist regelmäßig mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Komplexe Verfahren werden in der betrieblichen Praxis daher nur für wichtige Materialarten vorgenommen. Die Planpreisbewertung für die übrigen Materialarten erfolgt dann häufig auf Basis aktueller Angebote oder erwarteter Entwicklungen.

Gegenüber der Istpreisbewertung hat die Planpreisbewertung den Nachteil, dass die Istmaterialkosten nicht oder erst im Nachhinein durch Korrektur der Abweichungen der Istpreise von den Planpreisen festgestellt werden können.

Eine Kontrolle zur Ermittlung von Plan-Ist-Abweichungen der Materialkosten ist möglich, wenn die Kostenabweichungen (zwischen Plan- und Istkosten) auf sogenannten Preisdifferenz-Bestandskonten registriert werden.

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