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Mobbingprävention und –intervention aus betrieblicher Sicht sehen

Lesezeit: 2 Minuten Ein Klima der Angst am Arbeitsplatz hemmen Freude und Kreativität. Mobbing als Instrument des Personalabbaus zu nutzen ist menschenverachtend und erzeugt versteckte Kosten auf verschiedenen Ebenen. Ausfallzeiten durch Krankheit, Lustlosigkeit, innere Kündigung oder Dienst nach Vorschrift gehen unsichtbar zu Lasten des Gewinns. Wie geht es effektiver? Wie kann Druck genommen werden?

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Mobbingprävention und –intervention aus betrieblicher Sicht sehen

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Mobbing beeinflusst unmittelbar die Produktivität

Manipulationen und Fehlinformationen dirigieren das Interesse von der eigentlichen Arbeitsaufgabe weg auf Kalkül und Angriff. Neben den Provokateuren müssen sich auch die Beobachter positionieren. Bei Ihnen entstehen Gedanken wie: "Ich könnte der nächste sein." oder "Ich kann hier niemandem vertrauen."

Der Kampf gegen Mobbing beginnt in der Chefetage 

Führungskräfte dürfen unlautere Verhaltensweisen nicht hinnehmen, noch diese Form der Konfliktaustragung unterstützen. Mobbing findet nur statt, wenn es geduldet wird. Direkte Kommunikation vermindert unheilvolle Gerüchte und Intrigen. Gleichzeitig lassen sich weitere Ressourcen für den Arbeitsprozess aufspüren und Unterstützungssysteme aktivieren. Aus heiklen Situationen wird Druck genommen.

In den Betrieben ist Aufklärung zu den Ursachen und Folgen von Mobbing notwendig. Dies kann beispielsweise durch Informationsveranstaltungen, Plakate oder Broschüren erfolgen.

Es werden soziale Kompetenzen hinsichtlich der zwischenmenschlichen Kommunikation benötigt, um ein Klima der Aufrichtigkeit und der Wertschätzung in der Abteilung zu schaffen. Gezieltes Hinschauen und Ansprechen problematischer Situationen muss sich als Unternehmenskultur unter den Mitarbeitern durchsetzen. Darüber hinaus können Fachleute für Supervision und Mediation weiterhelfen.

Gespräche führen mit Betroffen

"Erste Hilfe" ist durch ein Aussprechen im geschützten Raum möglich. Empfehlenswert ist, dass der Berater das Gespräch zunächst nicht steuert. Vielmehr ist eine Einladung und die Erlaubnis alles ohne Einschränkung sagen zu dürfen wichtig. Hilfreich ist das Gehörte mit eigenen Worten im Gespräch zusammenzufassen. Fragen Sie als Berater spezifiziert nach, beispielsweise: "Wann, Wo, Wie hat sich das zugetragen? Was genau ist da passiert?"

Im Anschluss helfen Informationen dazu, was Mobbing eigentlich ist. Weiterhin stellt sich die Frage nach möglichen Konfliktursachen im Team und der Organisation.  Einfühlsam empfehlen sich Fragen nach dem Gesundheitszustand und vorhandenen Symptomen. Danach gilt es die individuellen Ressourcen festzustellen. Hierzu gehören folgende Fragen: "Wie steht es um das soziale Netzwerk?

Zu welchen Kollegen oder Vorgesetzten in und außerhalb der eigenen Abteilung gibt es ein gutes Verhältnis? Wo sind potentielle Unterstützer/ Helfer? Welche Qualifikationen, Kompetenzen und Fertigkeiten sind vorhanden? Gibt es Aussichten auf einen Arbeitsplatzwechsel?"

Nützlich sind zusätzliche Hinweise auf professionelle Hilfe, Auskünfte zu Mobbingberatungsstellen und Selbsthilfegruppen.

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