Businesstipps Personal

Mobbing: Wer trägt die Beweislast?

Lesezeit: < 1 Minute Der Fall: Ein Mitarbeiter hatte auf Schmerzensgeld geklagt, weil er aufgrund von Mobbing durch seinen Vorgesetzten erkrankt sei. Seine Klage wurde abgewiesen. Das Gericht argumentierte, der Kläger habe nicht nachweisen können, dass Demütigungen, Diskriminierungen oder andere Schikanen systematisch stattgefunden hätten. Dem Gericht müssen die tatsächlichen Umstände eines Mobbingvorwurfs hinreichend und schlüssig dargelegt werden.

< 1 min Lesezeit

Mobbing: Wer trägt die Beweislast?

Lesezeit: < 1 Minute

Weil dieser Nachweis fehlte, konnte das Gericht keinen Zusammenhang zwischen der diagnostizierten Erkrankung des Mitarbeiters und dem Verhalten des Vorgesetzten erkennen. Außerdem müsse Mobbing klar abzugrenzen sein gegen das in einem Betrieb übliche, rechtlich erlaubte und deshalb hinzunehmende Verhalten. Dies überzeugend darzulegen sei Aufgabe des Gemobbten.

Fazit für Vorgesetzte: Ein Arbeitnehmer, der sich an seinem Arbeitsplatz gemobbt fühlt und eine Schmerzensgeldklage anstrengt, trägt die Beweislast. So hat das Landesarbeitsgericht Mainz (24.01.07, 9 Sa 935/06) geurteilt.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: