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Mitarbeiterzeitung vs. Intranet – digitale Kommunikation der Zukunft?

Lesezeit: 2 Minuten In den meisten Unternehmen wird die Mitarbeiterzeitschrift, dank heutigem Stand der Technik, durch das wesentlich modernere Intranet ersetzt. Gute Gründe gibt es sicherlich viele, wie zum Beispiel das Einsparen von Zeit und Kosten. Genauso viele Gründe gibt es jedoch auch, die dagegen sprechen. Aber erst mal von Anfang an.

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Mitarbeiterzeitung vs. Intranet – digitale Kommunikation der Zukunft?

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Das Verteilen von Flug- oder Infoblättern, auch unternehmensintern, wird man wohl auf die Zeit zurückverfolgen können, in der wir den Druck entdeckten. Allerdings kann man die erste richtige Mitarbeiterzeitschrift etwas genauer datieren. Jedenfalls anhand der Bekanntheit. Diese erschien 1849 in den USA und bekam erst 1882 in Europa einen namenhaften Mitstreiter; durch die Publikation des Werkjournals von einem holländischen Betrieb.

Auch Deutschland kam einige Zeit später, um 1888, hinzu und brachte den Schlierbacher Fabrikboten. Natürlich brachte die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg eine Wendung und die Anzahl der Betriebszeitschriften nahm deutlich zu. Mit dem Konzept einer heutigen Mitarbeiterzeitschrift konnte man es jedoch erst ab 1919 aufnehmen, dank des Vorschlags des Soziologen Eugen Rosenstock-Huessy.

Mittlerweile gibt es sogar einen jährlichen Wettbewerb für die beste Mitarbeiterzeitschrift, den "inkom. Grand Prix" der Gesellschaft für Deutsche Public Relations.

Intranet als neue Möglichkeit zum Informationenaustausch

Wie dem auch sei, der Fortschritt unserer Technik und die Anwesenheit eines Computers an nahezu jedem Arbeitsplatz, ermöglichte auch eine "Verbesserung" zum Thema Mitarbeiterzeitschrift. Man entwickelte ein nicht-öffentliches Rechnernetz, auch Intranet genannt. Da das Ganze über eine Online- Redaktion funktioniert, wird selbstverständlich vorausgesetzt, dass die Arbeitsplätze über einen Online-Anschluss verfügen.

Aber selbst das ist heutzutage eigentlich selbstverständlich. Weniger gut trifft es in diesem Fall allerdings die Produktionsmitarbeiter eines Unternehmens. Da Ihre Arbeitsplätze weder mit Computern noch Internetanschluss ausgestattet sind, kommen sie nur noch schwer an relevante Informationen.

Ist das Intranet jedoch optimal eingerichtet, bietet es allen Nutzern, die Zugriff haben, die Möglichkeit zum Austausch von Informationen, zur Kommunikation und zur Nutzung von so genannten Anwendungsplattformen. Sprich, hat man zum Beispiel als Auszubildender eine Frage zu einem Vorgang, muss man heute nicht mehr direkt zum nächsten Kollegen laufen, sondern kann direkt den Ablauf im Intranet abrufen und durchlesen.

Fraglich ist nun wie sinnvoll dies ist. Mit Bezug auf gerade genannte Möglichkeiten, sprechen wir hier sicherlich über einen großen Vorteil. Gerade wenn es um das Einsparen von Kosten oder auch Zeit geht, kommt man mit dem Intranet wesentlich schneller und günstiger voran.

Auf der anderen Seite geht jedoch die Grundaufgabe der Mitarbeiterzeitschrift verloren. Zum einen ist per Intranet nicht jeder Mitarbeiter erreichbar, die Geschäftsleitung wirkt eher fern als nah und transparent, und ob man durch einen schlichten Text ohne "Leben" wirklich motiviert wird, ist auch fraglich. Es wäre daher nicht schlecht die Mitarbeiterzeitschrift ergänzend zum Intranet zu nutzen.

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