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Mitarbeitergespräche erfolgreich führen: Regeln der Gesprächsführung

Lesezeit: 1 Minute Viele Mitarbeiter stellen immer wieder folgendes fest: Ihre Führungskräfte haben zu wenig Zeit für Gespräche, informieren zu spät oder unvollständig, haben ein mangelndes Verständnis für ihre Mitarbeiter, geben unklare Anweisungen in einer oft unverständlichen Sprache. Sie sind überheblich, respektlos und hören am liebsten sich selber reden. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Machen Sie es bei Ihren Mitarbeitern besser und führen Sie erfolgreiche Mitarbeitergespräche.

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Mitarbeitergespräche erfolgreich führen: Regeln der Gesprächsführung

Mitarbeitergespräche erfolgreich führen: Regeln der Gesprächsführung

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Mit ein paar Regeln für die Gesprächsführung

So wird die Kommunikation im Mitarbeitergespräch erfolgreicher:

  • Die Verantwortung für den Gesprächsablauf liegt immer bei der Führungskraft. Sie ist es, die auf die Einhaltung von grundlegenden Regeln der Gesprächsführung zu achten hat.
  • Als Führungskraft sollten Sie für Mitarbeitergespräche ausreichend Zeit einplanen, denn Hetze und der permanente Blick auf die Uhr töten jede Gesprächsatmosphäre.
  • Vermeiden Sie als Führungskraft Monologe, denn wenn nur Sie reden, bringen Sie Ihren Mitarbeiter in eine passive Rolle. Ein echter Dialog umfasst Fragen, Einwände, Argumente und Gedanken von beiden Seiten.
  • Überrumpeln, Überfahren, Überreden Ihres Gesprächspartners und andere Formen mehr oder weniger geschickt getarnter Manipulation sind fehl am Platz. Denn wer im Gespräch den Kürzeren zieht, wird weniger für die Arbeit als fürs Heimzahlen motiviert sein.
  • Respektieren Sie Ihren Mitarbeiter als gleichwertigen (Gesprächs-)Partner. Wenn sich Ihre und seine Sichtweisen unterscheiden, ist das normal. Versuchen Sie, den Standpunkt Ihres Gegenübers zu verstehen und seine Argumentation und Motive nachzuvollziehen.
  • Behandeln Sie alle Gesprächsinhalte – beruflicher und privater Natur – vertraulich.
  • Schenken Sie Ihrem Mitarbeiter Ihre volle Aufmerksamkeit. Hören Sie ihm zu, ohne gleich selber zu reden. Sprechpausen Ihres Mitarbeiters dürfen sein und müssen nicht durch Sie gefüllt werden.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass ein Missverständnis vorliegt, fragen Sie nach, bis das Missverständnis geklärt ist. Schuldzuweisungen oder als anderes Extrem Rechtfertigungen bringen bei Missverständnissen keine Lösung:  Klären Sie, wo Sie und Ihr Mitarbeiter einander nicht verstanden haben.
  • Achten Sie auf Ihre Körpersprache: Blickkontakt, Zuwendung und eine freundliche Mimik helfen ängstlichen Mitarbeitern, entspannter ins Gespräch zu gehen.

Bildnachweis: YakobchukOlena / stock.adobe.com

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