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Mitarbeiterbefragungen: So profitieren Sie von den Ergebnissen

Lesezeit: < 1 Minute Sie kennen ihr Unternehmen wie kein Zweiter und sind für eine Analyse des ungenutzten Potenzials von unschätzbarem Wert – die Mitarbeiter. Doch häufig kommen Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen zu kurz oder werden erst gar nicht in Erwägung gezogen. Dabei ist es so einfach dieses Instrument zu nutzen, um ungeahnte Talent- und Motivationsreserven aufzudecken:

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Mitarbeiterbefragungen: So profitieren Sie von den Ergebnissen

Mitarbeiterbefragungen: So profitieren Sie von den Ergebnissen

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Externe Berater

Damit dem Unternehmen nicht nur eine umwerfende Personalpolitik bescheinigt wird und die Mitarbeiter sich trauen, offen zu reden, ist es am klügsten, einen externen Berater für diesen Job zu beauftragen, der in vertraulichen Einzelgesprächen die Mitarbeiter interviewt.

Fragen sorgfältig bestimmen

Was soll in diesen sensiblen Gesprächen abgefragt werden? Schließlich sollen sie die Einschätzung, die Stimmungen und Wünsche der Mitarbeiter widerspiegeln. Gute Fragen sind individuell auf das Unternehmen zugeschnitten und reichen von der Aufdeckung organisatorischer Defizite bis hin zur Ermittlung, ob die Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt und gefördert werden.

Mitarbeiter bleiben anonym

Um zu möglichst offenen Aussprachen und besten Ergebnissen zu gelangen, müssen die Mitarbeiter sicher sein, dass absolutes Stillschweigen über sie als Urheber herrscht, also die Nabelschau 100 % anonym erfolgt.

Ergebnisse auswerten

Der externe Berater fasst am Ende der Befragung die Ergebnisse zusammen, aus denen er Maßnahmen zur Verbesserung ableitet.

Häufige Gründe für Unzufriedenheit

Mitarbeiter beklagen häufiger, als angenommen wird, folgende Punkte:

  • dass Verbesserungsvorschläge ignoriert werden, mit der Folge, dass die Mitarbeiter irgendwann ganz damit aufhören;
  • dass sofort getadelt, Lob jedoch – wenn überhaupt – sehr verhalten ausgesprochen wird;
  • dass es mehr Spannungen zwischen Kollegen gibt, als erkennbar ist. Besonders frustrierend finden Mitarbeiter, wenn sie das Gefühl haben, dass ein anderer bevorzugt wird, z. B. indem er bestimmte Privilegien wie z. B. einen Parkplatz erhält, sich außer der Regel mal frei nehmen oder ein Seminar besuchen darf;
  • dass keine Rücksicht auf private Probleme (kranke Familienangehörige, die anstehende Scheidung etc.) genommen wird;
  • dass zu wenig Informationen durch Vorgesetzte weitergegeben werden, was eine Verunsicherung durch Gerüchte schürt;
  • dass Chefs inkonsequent führen und Anordnungen schlecht begründen;
  • dass etliche Mitarbeiter bereits innerlich gekündigt haben und niemand etwas dagegen unternimmt.

Bildnachweis: Kzenon / stock.adobe.com

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