Businesstipps Recht

Mitarbeiter hat nicht automatisch Anspruch auf eine EDV-Schulung

Lesezeit: < 1 Minute Kenntnisse im Umgang mit dem Internet haben im heutigen Berufsleben einen zunehmenden Stellenwert. Dass die Teilnahme an einem Computerkurs, der solche Fähigkeiten vermittelt, sinnvoll ist, ist deshalb unbestritten. Ein Anspruch eines Mitarbeiters auf (Bildungs-)Urlaub für einen solchen Kurs oder auf die Übernahme der Lehrgangskosten ergibt sich daraus aber nicht automatisch. Es muss schon ein Bezug zur Arbeit vorhanden sein, entschieden die Arbeitsrichter in Frankfurt (30.9.2003, 4 Ca 1471/03):

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Mitarbeiter hat nicht automatisch Anspruch auf eine EDV-Schulung

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Ein Elektroniker der Frankfurter Stadtwerke, der üblicherweise Anlagen wartet und repariert, hatte an einem 5-tägigen Volkshochschulkurs zum Thema "Gestaltung von Websites im Internet" teilgenommen. Die Teilnahmegebühr von 574 € sollte ihm sein Arbeitgeber ersetzen. Zudem verlangte er, dass die für den Kurs aufgewendete Zeit als Bildungsurlaub anerkannt wird. Da die Stadtwerke all dies verweigerten, zog der Mitarbeiter vor Gericht.

Erfolg hatte er damit nicht. Grund: Der Arbeitgeber habe durch die Kursteilnahme seines Mitarbeiters keinerlei Vorteile gehabt. Zudem habe der Kurs keine erkennbare Auswirkung auf den Arbeitsalltag des Arbeitnehmers.

Die Forderungen wären allenfalls gerechtfertigt gewesen, wenn der Arbeitgeber vom Kurs profitiert hätte.

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