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Midijob: Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahme

Lesezeit: < 1 Minute Bei Ausübung eines Midijobs in der so genannten Gleitzone wird das tatsächliche Entgelt vermindert, um die Beitragsbemessungsgrundlage zu erhalten. Wie diese Ermittlung von statten geht, lesen Sie in dem zweiten Teil der Serie zum Midijob.

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Midijob: Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahme

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Midijob: Ermittlung des beitragspflichtigen Entgelts
Um das beitragspflichtige Arbeitsentgelt in der Gleitzone zu ermitteln, wird das tatsächliche Arbeitsentgelt (AE) unter Berücksichtigung des sogenannten Gleitzonenfaktors "F" nach folgender Formel umgerechnet:

Beitragspflichtiges Arbeitsentgelt in der Gleitzone = F × 400 + (2 – F) × (AE − 400)

Der Faktor "F"" berechnet sich übrigens aus dem Verhältnis der Arbeitgeberabgaben bei Minijobs zum Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz. Für das Jahr 2010 ergibt sich somit als 0,7585 (in 2009: 0,7472) für den Faktor "F".

Vereinfachung der Gleitzonenformel
Unter Berücksichtigung des Faktors "F" lässt sich die oben genannte Formel für das Jahr 2010 wie folgt vereinfachen:

Beitragspflichtiges Arbeitsentgelt in der Gleitzone = 1,2415 × AE – 193,20

Beispiel Anwendung der Gleitzonenformel

Ein Arbeitnehmer hat ein regelmäßiges Entgelt (AE) von 600 Euro.

Das beitragspflichtige Entgelt resultiert durch einsetzen des Betrages in die Formel:

1,2415 × 600,00 Euro − 193,20 = 551,70 Euro

Lesen Sie im dritten Teil der Serie wie sich das beitragspflichtige Entgelt bei anteiligen Monaten (Teilmonaten) berechnet.

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