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Mehr Leistung: So wird der Kopf wieder frei

Lesezeit: 2 Minuten Regelmäßige Pausen sind wichtig, um Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre Konzentration zu erhalten. Gestalten Sie auch kurze Pausen so, dass Sie wieder einen freien Kopf bekommen und sich von festgefahrenen Gedanken lösen, die Ihre Entscheidungsfähigkeit behindern.

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Arbeiten Sie lange Zeit, ohne sich eine Pause zu gönnen, werden Sie feststellen, dass Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Entscheidungsfähigkeit und Ihre Konzentration ab einem bestimmten Zeitpunkt radikal abnehmen. Sie brauchen für Ihre Tätigkeiten länger, als wenn Sie ausgeruht wären, sind anfälliger für Fehler und für das Treffen falscher Entscheidungen. Kurz gesagt – Ihr Kopf ist voll und braucht dringend eine Erholungspause.

„Keine Zeit dafür“ ist sicher ein schlechtes Argument, denn eine Pause zu machen, zahlt sich auf jeden Fall aus und auch ohne eine Arbeitsunterbrechung können Sie dafür sorgen, dass sich Ihre Gedanken neu ausrichten. Bei Pausen ist es jedoch wichtig, dass Sie diese so gestalten, dass sie Ihren Kopf wieder frei macht. Diese Tipps helfen Ihnen, auch mit kurzen Pausen und anderen Mitteln viel Energie zurückzugewinnen.

Verändern Sie Ihre Position

Wer immer in der gleichen Sitzposition verharrt, wird es schwer haben, eine Problemstellung von mehreren Seiten zu betrachten. So unbeweglich, wie wir lange Zeit auf unserem Stuhl verharren, so fixiert sind unsere Gedanken in eine bestimmte Richtung. Daher hilft es, zwischendurch, zum Beispiel beim Telefonieren, aufzustehen, Arbeiten am Stehpult zu erledigen oder sich einfach auf einen anderen Stuhl zu setzen.

Begrenzen Sie Ihr Multitasking

Es gehört zu den Errungenschaften der Technik, dass wir scheinbar (!) mehrere Dinge gleichzeitig erledigen können. Mails werden während Telefonaten gelesen und eine SMS wird geschrieben, während man durch die Straßen läuft. Besonders, wenn es sich um Tätigkeiten zu gänzlich verschiedenen inhaltlichen Themen handelt, wird deutlich, dass jede Tätigkeit nur einen Teil der verfügbaren Aufmerksamkeit bekommt. Sinnvoller ist es, die Tätigkeiten nacheinander und mit voller Aufmerksamkeit auszuführen. Die benötigte Zeit ist kürzer und die Qualität höher.

Reizen Sie Ihre Sinne

Gestalten Sie Ihre Arbeit und Ihr Arbeitsumfeld so, dass möglichst viele Sinne angesprochen werden. Dazu gehören verschiedene Farben in Dokumenten ebenso wie die Nutzung verschiedener Kanäle beim Gespräch. Ein persönliches oder Videogespräch spricht mehr Sinne an, als ein Telefongespräch. Wenn es Sie nicht ablenkt, lassen Sie sich durch Hintergrundmusik inspirieren oder verwenden Sie wechselnde Bilder als Bürodekoration. Es geht immer darum, Anreize zu bieten, die uns mental in Bewegung halten.

Häufige kurze Unterbrechungen machen den Kopf frei

Sich wirklich konzentriert über eine lange Zeit einem Thema zu widmen ist zwar möglich, aber die Leistungsfähigkeit lässt bereits nach ca. 20 Minuten nach. Natürlich können Sie in den wenigsten Fällen nach so kurzer Zeit eine „echte“ Pause einlegen. Probieren Sie aber, in diesem Rhythmus die Gedanken kurzfristig auf ein ganz anderes Thema – möglichst nicht arbeitsbezogen – zu lenken und Sie werden feststellen, dass Sie anschließend wieder offener an Ihrem Thema arbeiten können.

Akzeptieren Sie Ihren Biorhythmus

Jeder Mensch ist zu unterschiedlichen Zeiten maximal leistungsfähig. Im Rahmen flexibler Arbeitszeiten ist es oft möglich, die eigene Arbeitszeit diesem Biorhythmus anzupassen und dann zu arbeiten, wenn es am leichtesten fällt. Natürlich gibt es Faktoren, die die Entscheidungsfreiheit einschränken, aber es lohnt sich, hier einmal in sich hineinzuhorchen.

Raus in die Natur

In der Mittagspause sollten Sie sich einen kleinen Spaziergang gönnen, anstatt aus der Kantine direkt wieder an den Arbeitsplatz zu gehen. Sofern Sie die Möglichkeit haben, lenken Sie in der Pause Ihre Gedanken bewusst auf völlig andere Themen. Beobachten Sie einen Vogel, stellen Sie fest, in welche Richtung die Wolken ziehen oder tun Sie etwas anderes, was möglichst keine Konzentration erfordert.

Diese Beispiele zeigen, dass auch kurze Unterbrechungssequenzen unsere Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen können und uns helfen, langfristige und schwierige Aufgaben zu lösen.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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