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Maschinenstundensätze berechnen mit einem kostenlosen Excel-Tool

Lesezeit: 2 Minuten Um Maschinenstundensätze zu ermitteln, ist ein mehrstufiges Vorgehen erforderlich. Die notwendigen Berechnungen sind allerdings nicht besonders kompliziert. Außerdem steht hierfür im Internet eine kostenlose Excel-Anwendung zur Verfügung.

2 min Lesezeit

Maschinenstundensätze berechnen mit einem kostenlosen Excel-Tool

Lesezeit: 2 Minuten

Um für Ihr Unternehmen Maschinenstundensätze zu berechnen, werden die maschinenabhängigen Gemeinkosten auf Grundlage der Maschinenlaufzeit verteilt. Daher ist in einem ersten Schritt festzustellen, welche Kostenarten als maschinenabhängig und welche Kosten als maschinenunabhängig anzusehen sind.

Maschinenstundensätze berechnen: So gehen Sie vor

Um Maschinenstundensätze zu berechnen, ist es zunächst erforderlich, die voraussichtliche Maschinenlaufzeit zu ermitteln.

Für diese Festlegung einer solchen Maschinenlaufzeit gibt es kein
allgemeingültiges Verfahren. Am Anfang dürfte es aber zunächst
ausreichen, die Laufzeit aufgrund der täglichen Arbeitszeit und der
Anzahl der Tage, an denen bei Ihnen gearbeitet wird, zu schätzen.
Berücksichtigen Sie hierbei aber mögliche Stillstands-, Reparatur- und
Rüstzeiten.

So ermitteln Sie die maschinenabhängigen Kosten

Zu den maschinenabhängigen Kosten gehört unter anderem die
kalkulatorische Abschreibung. Berechnungsgrundlage der kalkulatorischen
Abschreibung ist der voraussichtliche Wiederbeschaffungswert.

Zur Bestimmung der Nutzungsdauer berücksichtigen Sie nicht die in den
AfA-Tabellen angegebenen Zeiträume, sondern orientieren sich an der
voraussichtlichen tatsächlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung pro
Maschinenstunde erhalten Sie dann durch Division der Gesamtabschreibung
pro Jahr und der voraussichtlichen Maschinenlaufzeit in Stunden.

Kalkulatorische Zinsen zur Bestimmung von Maschinenstundensätzen

Um Maschinenstundensätze korrekt zu berechnen, bestimmen Sie die kalkulatorischen Zinsen je Maschinenlaufstunde wie folgt:

Kalk. Zinsen pro Maschinenstunde  = (Anschaffungskosten * 0,5 * Zinssatz) / Soll-Maschinenlaufzeit

Sonstige maschinenabhängige Kosten zur Ermittlung des Maschinenstundensatzes

Zu den sonstigen maschinenabhängigen Kosten gehören noch die Raumkosten, die Energiekosten, die Instandhaltungskosten und die restlichen maschinenabhängigen Kosten, wie zum Beispiel Werkzeugkosten, Kosten für Hilfs- und Betriebsstoffe etc.

Diese weiteren maschinenabhängigen Kosten lassen sich in Abhängigkeit von der Maschinenlaufzeit auf Grundlage spezifischer Verbrauchsfunktionen ermitteln.

Rolle der maschinenunabhängigen Kosten für die Berechnung von Maschinenstundensätzen

Um Maschinenstundensätze zu berechnen, ist das Berücksichtigen von maschinenunabhängigen Kosten nicht erforderlich. Diese werden vielmehr außerhalb der Maschinenstundensatzkalkulation verrechnet.

Um mithilfe der Maschinenstundensatzkalkulation die gesamten Fertigungskosten zu ermitteln, müssen Fertigungslöhne, Fertigungsmaterial, maschinenabhängige Fertigungsgemeinkosten und Restfertigungsgemeinkosten nur noch addiert werden.

Um sich Maschinenstundensätze leichter berechnen zu können, greifen Sie am besten auf eine Tabellenkalkulation zurück. Eine Excel-Vorlage zur Berechnung von Maschinenstundensätzen steht im Internet zum Download zur Verfügung.

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