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Marketing Intelligence – Definition, Funktionsweise und Nutzen

Lesezeit: 2 Minuten Daten sind mit die wertvollsten Ressourcen des 21. Jahrhunderts und der richtige Umgang mit Daten ist für viele Unternehmen existenzentscheidend. Allein bei Google sind es zum Beispiel 40.000 Suchanfragen pro Sekunde, wodurch sich eine Menge von 3,46 Milliarden Suchanfragen pro Tag ergibt. Google verfügt damit über bisher nicht vorstellbare Datenmengen.

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Marketing Intelligence – Definition, Funktionsweise und Nutzen

Marketing Intelligence – Definition, Funktionsweise und Nutzen

Lesezeit: 2 Minuten

Aufgrund dieses hohen Volumens, der Vielfältigkeit und der immer zunehmenden Geschwindigkeit bei der Generierung von Daten ist es nicht einfach, die gesammelten Daten und Informationen ganzheitlich zu betrachten. Die Herausforderung besteht darin, eine Verknüpfung zu schaffen und den Entscheidern klare Erkenntnisse zu liefern, sodass Marketingkampagnen noch zielführender geschaltet werden können. An diesem Punkt setzt die Marketing Intelligence an.

Was ist Marketing Intelligence?

Es handelt sich bei Marketing Intelligence um einen integrierten Prozess, welcher verschiedene Marketingdaten aus allen Ebenen zusammenträgt. Die Daten bilden die Grundlage des Marketingerfolgs und tragen auf unterschiedliche Weise zur Zielerfüllung bei. Zum einen ermöglichen sie ein besseres Verständnis für die Zusammensetzung und Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe, um so passendere Angebote auszuwählen. Zum anderen kann anhand von Daten ermittelt werden, welche Marketingmaßnahmen erfolgreich waren und welche nicht. 

In diesem Zusammenhang ist die Verwendung von Marketing-Intelligence-Plattformen wie Apteco sinnvoll, welche die Aufbereitung und Analyse der Daten deutlich vereinfachen. Bevor sich diese Plattformen etabliert haben, gab es tatsächlich keine Schnittstelle und daher wurden Datenquellen häufig unabhängig voneinander betrachtet und analysiert, was oftmals kein eindeutiges Bild über den Kunden zuließ.

Die Analysen basierten auf geschlossenen Business-Intelligence-Plattformen, welche mit der Schnelllebigkeit des Internets nicht mithalten konnten. Insbesondere bei der Schaffung von Daten basierend auf Datensilos war es kaum möglich, jegliche Daten bezüglich eines Zielmarkts ausfindig zu machen.

Wie funktioniert eine moderne Marketing-Intelligence-Plattform?

Modernes Marketing funktioniert gänzlich anders, denn es muss schnell auf neue Umstände reagiert werden. Die Schaffung einer gelungenen Customer Experience ist eines der wichtigsten Stichwörter in diesem Kontext. Kunden erwarten, dass Unternehmen ihnen bei jeder Interaktion eine gelungene und positive Erfahrung bieten und das zu jeder Zeit und an jedem Ort. Dies ist nur möglich, wenn dem Unternehmen die entsprechenden Daten zur Verfügung stehen. Idealerweise verfügt man über eine sogenannte Single Customer View bzw. 360 Grad Kundenansicht, die alle wichtigen Informationen über die Interaktionen eines Kunden zusammenfasst.

Auf dieser Basis kann das Kundenerlebnis verbessert werden, was wiederum zu Conversion-Optimierungen auf der Webseite oder innerhalb eines Funnels führt.

Marketingdaten sind aber in jeder Hinsicht komplex, weshalb eine manuelle Auswertung kaum sinnvoll und in einem angemessenen Zeitraum möglich ist. Ein Tool ist dabei hilfreich, denn so befinden sich Daten zu Kunden, Kampagnen, Regionen oder Transaktionen auf einer Plattform. Bei der oft komplexen Analyse der Daten kann zudem künstliche Intelligenz unterstützen. Diese Technologien werden kontinuierlich besser und lernen durch Machine Learning Algorithmen stets hinzu. Experten profitieren dabei einerseits durch verringerten Zeitaufwand und schaffen andererseits ein relevanteres Angebot für ihre Kunden, was sich auch in den Umsatzzahlen des Unternehmens widerspiegelt.

Für welche Marketingabteilungen sind Daten wichtig?

Prinzipiell sind Daten in jeder Marketingabteilung wichtig, denn ohne Daten kann nicht gearbeitet werden. Sicherlich gibt es Unternehmen, welche eine Werbeanzeige ohne eine vorherige Analyse durchführen, dies sind aber dann auch Firmen, welche hieran kurzfristig oder langfristig scheitern werden.

Unternehmen setzen daher Data-Analysten ein, welche die jeweilige Datenlage analysieren und darauf basierend Maßnahmen individuell auf die Gegebenheiten der Firma anpassen beziehungsweise optimieren. Der bereits erwähnte Vorteil ist dabei, dass sich diese Abteilungen nicht mehr mit einer manuellen Auswertung beschäftigen müssen, da alles nun mit einem Knopfdruck funktioniert. Somit wird Zeit gewonnen, um sich anschließend auch mit einer Strategie zu beschäftigen.

Bildnachweis: SFIO CRACHO / stock.adobe.com

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