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Machtvolle Bilder: wie sich Worte und Gedanken beeinflussen

Lesezeit: 2 Minuten Sind wir, was wir wissen, was wir denken oder was wir glauben? Was war zuerst? Der Gedanke oder das Gefühl? Wenn Sie hier bei sich und bei anderen für Klarheit sorgen, schaffen Sie die Voraussetzung für gute Kommunikation, weil Sie dann gezielt an Wille, Verstand, Glaube und Unterbewusstsein bei sich und anderen andocken können.

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Machtvolle Bilder: wie sich Worte und Gedanken beeinflussen

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Der Wille und der Verstand denken in Worten. Der Glaube oder das Unterbewusstsein bewegen sich in Bildern oder Stimmungen.  Und das Unterbewusstsein (der Glaube) ist stärker als das bewusste Denken. Verstand und Glaube sind beide ausbaufähig, der Verstand durch mehr Wissen, der Glaube durch Persönlichkeitsentwicklung.

Wie Sie Ihre Gedanken beeinflussen können

Und genau darin liegen die Werkzeuge für gute Kommunikation: Durch Ihre Wortwahl entscheiden Sie sich für spezielle Bilder oder Stimmungen. Gute, positive Wörter sorgen für schöne, gute Bilder und damit für entsprechende Stimmungen, schlechte Wörter tun das Gegenteil: die alte Politiker-Weisheit ist schon in alle Ecken vorgedrungen, dass es sich besser anhört, Chancen zu nutzen, als Probleme zu lösen.

Bilder wirken direkt auf unser Unterbewusstsein, und bewirken dort viel mehr, als unser Verstand jemals vermögen würde. Altersheim oder Seniorenresidenz, Kampf gegen Arbeitslosigkeit oder Beschäftigungspakt: Das Marketing hat die Macht der unterbewussten Bilder schon lange für sich entdeckt. Es bedarf ein wenig an Training, um dieses Wissen auch in den persönlichen Kommunikationsstil zu integrieren.

Versuchen Sie regelmäßig, positivere Bilder durch entsprechende Wörter hochzuladen, dadurch positive Gefühle bei sich und anderen auszulösen und nutzen Sie diese für Ihre kommunikativen Absichten.

Mit Gedanken Gefühle beeinflussen

Und jetzt die Sache mit den Gedanken und dem Gefühl: Was machen Sie, wenn Sie jemand im Café versetzt? Ja, in den meisten Fällen ärgern Sie sich wahrscheinlich und denken dann eine Weile über das unangemessene Verhalten der anderen Person nach. Ein Gefühl, gegen das man sich sozusagen nicht wehren kann. Es kommt sozusagen ohne mein Zutun.

Genauso wie der Stress im Autostau, die Wut wegen einer ungerechten Bemerkung des Chefs oder so vielen anderen Alltagsfallen. Was wäre, wenn Sie die Reihenfolge von Gefühl und Gedanken vertauschen könnten und dann auch noch das Gefühl beeinflussen könnten?

Also: Erst der Gedanke: Der andere hat mich versetzt. Und dann das Gefühl, über das Sie aber jetzt aktiv entscheiden können, wenn Sie wollen. Entweder: "Der / Die regt mich total auf. So eine Unverschämtheit!" oder: "Das muss an mir liegen. Das passiert immer nur mir." Eine weitere Möglichkeit ist: "Na vielleicht war es nicht seine / ihre Schuld. Ich versuche noch was Schönes anderes aus dem Tag zu machen." oder: "Vielleicht war es besser so. Ich wollte sowieso nicht recht."

Der Weg vom Gedanke zum Gefühl ist allerdings so kurz, dass wir instinktiv glauben, wir könnten nicht steuern, was da folgt. Aber tatsächlich ist es eben kein vorgezeigter Weg, sondern eine Wegkreuzung und da kann man ja bekanntermaßen in verschiedene Richtungen gehen.

Probieren Sie dieses Muster vor allem immer wieder in kommunikativen Situationen aus, bei denen Sie Ihre (Gefühls-)Reaktion bewusst steuern und dadurch potenziellen Konflikten unglaublich viel Wind aus den Segeln nehmen. Ist es nicht wesentlich befriedigender, wenn Sie selbst die Macht dazu haben, nicht beleidigt zu sein, anstatt dem anderen diese Macht (sie zu beleidigen) dauerhaft abzutreten?

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