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Machtspiele oder Konflikte am Arbeitsplatz: Wer kennt das nicht?

Lesezeit: 2 Minuten Wir kennen es alle: Machtspielchen, Konflikte, Wettbewerbsdenken oder eben Hahnenkämpfe und Stutenbissigkeit am Arbeitsplatz. Doch was macht dieses Verhalten aus? Warum tragen Männer Hahnenkämpfe aus und warum werden Frauen regelrecht stutenbissig? Verstehen heißt bekämpfen. Welche Strukturen stecken hinter diesem Gehabe?

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Machtspiele oder Konflikte am Arbeitsplatz: Wer kennt das nicht?

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Im Grunde genommen ist ein Hahnenkampf oder die sogenannte Stutenbissigkeit nichts anders als ein Konkurrenzkampf unter Kollegen. Wie ernst diese Machtspielchen werden können, hängt zum Teil davon ab, wie damit umgegangen wird.

Vorgesetzte sollten hier ernsthaft und gewissenhaft hinschauen. Solange es bei einem produktiven Konkurrenzkampf bleibt, der die Leistungen der Beteiligten fördert, ist es mit Sicherheit im grünen Bereich.

Konflikte am Arbeitsplatz können ausarten

Wenn sich aber solche Kämpfe zu schwerwiegenden Mobbing-Attacken ausweiten, sollte vonseiten des Chefs eingeschritten werden. Denn dann überschreiten die involvierten Kollegen eindeutig die Grenze, und das Arbeitsteam wird in Mitleidenschaft gezogen. Mitunter kann es der Startschuss für den Untergang des Unternehmens sein.

Gerade in unserer heutigen Gesellschaft und Arbeitswelt sind Konkurrenzdenken und Ellenbogen-Mentalität sehr stark verbreitet. Doch diese Konkurrenz in der Arbeitswelt ist keine Abnormität oder untypisch. Im Gegenteil: Sie gehört zu unserem Arbeitsalltag dazu.

Am stärksten ausgeprägt ist dieser Kampf allerdings unter Mitarbeitern auf gleicher Ebene. Für Frauen und Männer gibt es ganz klare Unterschiede, die sie veranlassen, die Kämpfe auf ihre typische Weise auszutragen und zu bewerten. Für Vorgesetzte, aber auch für Kollegen ist es wichtig, die Unterschiede zu erkennen, um gegensteuern zu können. Somit werden die Grenzen des Machtspielchens nicht überschritten.

Die Unterschiede der beiden Geschlechter

Auch wenn die Gesellschaft Unisexualität großschreibt, Erkenntnisse aus der Gehirnforschung belegen, dass Männer eben nicht so sind wie Frauen. Auch wenn in der Arbeitswelt Frauen ebenso miteinander konkurrieren wie Männer, sind deren Handeln und Empfinden anders. Vordergründig betrachtet verhalten sich Männer und Frauen zwar gleich, wenden also ähnliche Strategien an. Beispielsweise sind fleißiges Arbeiten, sich unentbehrlich machen, Verbündete und Mentoren suchen beliebte Mittel, um den Aufstieg zu beschleunigen.

Typisch männlich ist unter anderem, sich in den Vordergrund zu drängen. Männer streiten sich in Konferenzen oder fallen anderen Teilnehmern ins Wort. Oder sie unternehmen mit den Entscheidern (Chefs) Dinge wie gemeinsam ein Bier trinken gehen. In den Vordergrund tritt der prähistorische Streithahn, der mit einer Keule bewaffnet loszieht, um alles niederzumetzeln, was ihm im Weg steht.

Frauen hingegen zeichnen sich durch eine besondere Loyalität dem Vorgesetzten gegenüber aus und konkurrieren versteckt. Sie suchen eher die Nähe zu den Kollegen, wohingegen die Männer mehr auf Distanz bedacht sind. Weibliche Mitarbeiter fallen durch ihre Sozialkompetenz auf, die sie oft auch gezielt einsetzen, um sich ins rechte Licht zu rücken. Unterschwellig wollen Sie den prähistorischen Streithahn nach seiner erfolgreichen Rückkehr in die Höhle bezirzen und seinen Blick auf sich lenken.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist das Rollenverhalten der beiden Geschlechter. Für Männer ist der Konkurrenzkampf scheinbar normal. Dadurch empfinden sie manche Wettstreitsituationen als weniger belastend wie Frauen. Unsere Kolleginnen hingegen tun sich zum Teil noch etwas schwer mit den Machtspielchen und nehmen vieles zu persönlich.

Dadurch sollten Sie als Vorgesetzter auf konkurrierende weibliche Angestellte ein besonderes Augenmerk legen, denn oftmals schlagen die Konkurrenzkämpfe zwischen ihnen sehr schnell in kontraproduktive Strategien um. Was natürlich nicht heißen soll, dass nicht auch Männer zu solchen Mitteln greifen, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen.

Fazit: Mit Konkurrenz produktiv umgehen

Hahnenkämpfe und Stutenbissigkeit wird es immer geben. Sie gehören zu unserer Arbeitswelt dazu. Und solange diese Machtspielchen im Rahmen bleiben, wird diese Art der Konkurrenz auch hier das Geschäft beleben. Als Chef in so einer Situation das Gleichgewicht zu halten, ist mit Sicherheit nicht immer leicht. Doch durch genaues Beobachten Ihrer Mitarbeiter, durch das Fördern der einzelnen Fähigkeiten können Sie sich dieses Verhalten unter Umständen auch zunutze machen und ein effizientes Arbeiten und Verfolgen der unternehmerischen Ziele fördern.

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