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Mache ich mich bereits bei Kollegen unbeliebt?

Lesezeit: 2 Minuten Die schlechte Laune, die man verbreitet, bemerkt man vielleicht selbst schon nicht mehr. Das ständige Zuspätkommen wird mit charmantem Auftreten überspielt. Doch auf Dauer machen einen diese Verhaltensweisen bei Kolleginnen und Kollegen unbeliebt. Lesen Sie durchaus selbstkritisch, ob auch Sie zu "Kollege Unbeliebt" mutiert sind, ohne es selbst zu merken. Und berücksichtigen Sie die Tipps dazu.

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Mache ich mich bereits bei Kollegen unbeliebt?

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Mache ich mich bereits bei Kollegen unbeliebt?

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Kennen Sie das? Die Besprechung ist angesetzt. Alle Anwesenden sitzen „klönend“ herum oder checken per Smartphone ihre Mails. Alle? Nein, eine Kollegin wird wie üblich noch erwartet. Es werden schon Wetten abgeschlossen, ob es diesmal ein Stau oder eine „plötzliche“ Krise im Projekt war, die das pünktliche  Erscheinen verhinderte.

Über das ständige Zuspätkommen ärgern Sie sich fast genauso wie über die fortwährende Schwarzseherei Ihres Kollegen im gemeinsamen Büro. „Unmöglich, solche Kollegen“ schimpfen Sie später bei einem Freund. „Naja, jeder hat so seine Macken“ beschwichtigt der, „und du bist ja andererseits derjenige, auf den man sich auch nicht immer verlassen kann. Das ist auch nicht besser.“

In der Tat -“ schlechte Gewohnheiten schleichen sich manchmal unbemerkt ein. Überprüfen Sie selbstkritisch, ob Sie vielleicht auch das Merkmal „unbeliebter Kollege“ verdient haben. Und lesen Sie die Denkanstöße, um etwas zu verändern.

Das nervt! Unpünktlichkeit

„Ihr hättet ruhig schon ohne mich anfangen können.“ So macht man sich bei Kollegen unbeliebt. Und es zeigt, dass man sich selbst damit abgefunden hat, es sowieso nie pünktlich zu schaffen. Den Ärger der Kollegen wird leicht schuldbewusst, aber achselzuckend in Kauf genommen. Hier hilft nur eins: Pünktlich sein.

Machen Sie sich klar, dass Unpünktlichkeit kein Kavaliersdelikt ist und die anderen nicht „pingelig“ sind. Unpünktlichkeit ist grober Egoismus auf Kosten anderer. Also: Konsequent abgewöhnen! Bedienen Sie sich dazu aller „Tricks“ wie Uhr vorstellen und sich erinnern lassen. Doch es hilft alles nichts: Solange Sie nicht die Verantwortung für Ihr nachlässiges Verhalten übernehmen, wird sich am Zuspätkommen nichts ändern.

Vielleicht hilft auch der Blick darauf, dass Ihr Verhalten in der Zusammenarbeit immer auch Auswirkungen auf die Kollegen hat. Sie arbeiten nicht unter einer Käseglocke. Ihr Verhalten im Guten wie im Bösen hat immer Auswirkungen auf das Gesamtgefüge. Sie sind deshalb wichtig und können für den reibungslosen Ablauf mehr sorgen, als Ihnen selbst bewusst ist.

Sie haben es wirklich selbst in der Hand. Wenn Sie pünktlich sind, dann belohnen Sie sich mit einer Kleinigkeit. Und klopfen Sie sich innerlich auf die Schulter.

Das nervt! Miese Stimmung produzieren

Auch die chronisch schlechte Laune ist weit verbreitet. Einen schlechten Tag hat jeder einmal. Aber ständiges Schimpfen, Meckerei und Grummeleien über Kleinigkeiten nerven. Das Verbreiten von schlechter Stimmung und mieser Laune betrifft nämlich nicht nur Sie selbst, womöglich merken Sie gar nicht, wie Sie regelmäßig die Atmosphäre vergiften.

Grund für chronisch schlechte Laune ist oft eine generelle Unzufriedenheit mit jemand ganz anderem, sich selbst oder seinem Leben an sich. Das ist okay – doch die Kollegen können nichts dafür und können daran nichts ändern. Machen Sie das mit sich selbst aus.

Verändern Sie das in Ihrem Leben, was Sie selbst in einer ständigen schwarzen Wolke sitzen lässt. Dann können Sie auch wieder mehr der Mensch sein, der ganz normale Stimmungen hat. Aber nicht jede Stimmung ausstrahlen muss. Auch das ist professioneller Umgang im Büro und Wertschätzung für seine Mitmenschen.

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Bildnachweis: levelupart / stock.adobe.com

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