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Luftverkehrsabgabe verteuert Dienstreisen

Lesezeit: 1 Minute Bei der Kostenplanung für Dienstreisen muss die Personalabteilung als Kostenzuständiger für Reisekosten die neue Luftverkehrsabgabe berücksichtigen.

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Luftverkehrsabgabe verteuert Dienstreisen

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In den meisten Unternehmen läuft die Kostenplanungsrunde für 2011 bereits. Die Planung der Personalkosten und der personalnahen Sachkosten ist in vollem Gange. Eines ist seit dieser Woche gewiss: Dienstreisen werden teurer, denn die Luftfahrtunternehmen haben bereits durchblicken lassen, dass sie die Kosten an die Kunden weiterreichen werden.

Luftverkehrsabgabe auch für 2010
Um zu vermeiden, dass Flugtickets in größerem Umfang auf Vorrat gekauft werden, beschloss die Regierung kurzerhand, dass die Luftverkehrsabgabe ab dem 1.9.2010 gelten soll. Die hierdurch entstehenden Kosten für die letzten vier Monate konnten in der Kostenplanung nicht berücksichtigt werden. Sie führen zu einem ungeplanten Mehraufwand.

Luftverkehrsabgabe gestaffelt nach Entfernung
Für Inlandsflüge fallen 8 Euro pro Strecke, also pro Dienstreise 16 Euro an. Je nach Entfernung verteuert sich ein Auslandsticket um bis zu 45 Euro.

Alternativen für Dienstreisen werden attraktiver
Wie bei jeder Kostensteigerung wird man auch jetzt wieder nach Alternativen für Dienstreisen suchen. Die zunehmende Verbreitung von Video- und Telefonkonferenzen erleichtern den Verzicht auf die eine oder andere Reise. Standortverlagerungen, ortsübergreifende Teams und Führungsspannen wirken jedoch dagegen an.

Im Inlandsreiseverkehr fünf Prozent Kostensteigerung
Bei einem Flugpreis von 300 Euro entspricht die Einführung der Luftverkehrsabgabe einer Kostensteigerung von mehr als 5%. Bei günstigeren Flügen im Inland ist der Prozentsatz noch höher. Unternehmen werden diesen Aufwand an anderer Stelle einsparen müssen.

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