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Lohnpfändung: Erhalten Sie den Pfändungsbeschluss, müssen Sie den Buchungsauftrag widerrufen

Lesezeit: < 1 Minute Einem Mitarbeiter, dem sein Entgelt monatlich überwiesen wird, soll eventuell der Lohn gepfändet werden. Darf das Entgelt weiter überwiesen werden, bis der Pfändungsbeschluss zugestellt wurde?

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Lohnpfändung: Erhalten Sie den Pfändungsbeschluss, müssen Sie den Buchungsauftrag widerrufen

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Ja, das Entgelt darf weiter überwiesen werden, bis der Pfändungsbeschluss zugestellt wurde. Beachten Sie aber, dass der Pfändungsbeschluss das gesamte Arbeitseinkommen erfasst, das noch nicht auf dem Arbeitnehmerkonto gutgeschrieben wurde.

Haben Sie also, kurz bevor der Pfändungsbeschluss zugestellt wird, eine Lohnauszahlung veranlasst, müssen Sie diese sofort widerrufen. Nur wenn sich die Überweisung auf das Konto des Mitarbeiters nicht mehr aufhalten lässt, erfasst der Pfändungsbeschluss das Entgelt nicht mehr.

Unterlassen Sie den Widerruf des Bankauftrags allerdings, obwohl die Buchung nach dem Pfändungsbeschluss noch hätte verhindert werden können, ist Ihr Unternehmen dem Gläubiger haftbar.

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