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Lieferpreise: Wenn Riesen zapfen gehen

Lesezeit: < 1 Minute Immer häufiger ist es in der letzten Zeit vorgekommen, dass Handelskonzerne Lieferpreise "abzapfen", daß heißt eigenmächtig nach unten drücken. Ganz unverblümt werden Preisnachlässe von Zulieferern gefordert, um, wie es dann heißt, eine neue Lagerhalle oder ähnliches zu finanzieren.

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Lieferpreise: Wenn Riesen zapfen gehen

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So haben auch Karstadt und Schaulandt dieses Jahr von sich reden gemacht, als sie von allen Lieferanten "zur Sicherung es gemeinsamen Wachstums" gleich 2,5 Prozent Preisnachlass "erbaten".

Doch wenn ein Riese "bittet", dann sollte der Zulieferer sich wehren. So haben sich beispielsweise die Lieferanten der österreichischen Leiner-Kika-Gruppe, etwa 100 mittelständische Möbelhersteller, im Februar 2002 vor Gericht durchgesetzt. Karstadt verlor einen entsprechenden Prozess im Januar dieses Jahres. Sie sehen also: Nicht nur die Liste der "zapfenden" Riesen ist lang, sondern auch die der Verfügungsverfahren.

Tipp: Wenn Sie in eine ähnliche Lage kommen, geben Sie nicht zähneknirschend nach. Sie haben vor Gericht gute Chancen!

Holen Sie sich Unterstützung bei Wettbewerbszentralen und Branchenverbänden oder beim Markenverband (www.markenverband.de).

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