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Leistungsfähigkeit erfahrener Mitarbeiter nutzen

Lesezeit: 1 Minute "Leistungsfähigkeit der erfahrenen Mitarbeiter nutzen", mit dieser Aussage intonierte ich über 10 Jahre meine Workshops oder Vorträge. In den letzten Jahren scheint diese Erkenntnis auch in den Unternehmen agekommen zu sein. Die aktuelle Frage in der Personalentwicklung erfahrener Mitarbeitet lautet also nicht mehr "Warum die Leistungsfähigkeit nutzen", sondern "Wie die Leistungsfähigkeit nutzen".

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Leistungsfähigkeit erfahrener Mitarbeiter nutzen

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Arbeits- und Leistungsfähigkeit sind keine Selbstläufer

Natürlich: Die Studien der letzten Jahrzehnte zeigen, dass die vorhandenen Vorurteile gegenüber den erfahrenen Mitarbeitern nicht stimmten. Schon eine Studie aus dem Jahre 1988 (Klemp/MacClelland) zeigte, dass sich folgende Kompetenzfelder für erfahrene Mitarbeiter abzeichneten:

  • Plausibles Denken
  • Vorausplanendes Denken
  • Synthetisierendes Denken
  • Aktive Informationssuche

Mittlerweile wissen wir auch, dass die körperliche und seelische Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Alter nicht abnehmen muss, wenn aktive gesundheitsfördernden Maßnahmen ergriffen werden. 

Aber sind erfahrene besser als jüngere Mitarbeiter?

Erstaunlich ist, dass in den jüngsten Verlautbarungen wieder das "Loblied des Alters " gesungen wird. Dieser vollständige Sinneswandel erscheint auch nicht immer ganz objektiv. Mit zunehmenden Alter nehmen z. B. die Krankheitstage der älteren Mitarbeiter zwar geringfügig, aber doch sukzessiv zu.

Daran ist aber auch erkennbar, wie wichtig eine gute, kontinuierliche betriebliche Gesundheitspolitik ist, die die verschiedenen Faktoren wie gute Führung, Arbeitsschutz, humane Arbeitsgestaltung der Arbeitsplätze und zielgerechte Personalentwicklung in den Fokus nimmt. Worum es im Wesentlichen geht, ist nicht der Leistungsvergleich zwischen Alt und Jung, sondern es geht darum, die Kompetenzen der Generationen im Betrieb optimal zu nutzen.

Es geht um die Gleichzeitigkeit der Förderung von Jung und Alt und um deren Kooperation!

Generationsübergreifende Teams sind das Sinnbild für Kooperation. Dabei ist aber auch wichtig, dass eine Parität der Gnerationen eingehalten wird. Studien haben gezeigt, dass sich die Dominanz einer Altersgruppe schädlich auf die Gruppendynamik und das Ergebnis auswirkt.

In diesen Projekt-, Innovations- oder Qualitätszirkeln gilt es, das Erfahrungswissen (implizite Wissen) der älteren Mitarbeiter mit den neuen Ideen und Erkenntnissen der jüngeren Mitarbeiter aus den Berufsausbildungen und Hochschulen optimal zu kombinieren.

In dieser, meines Erachtens mittlerweile entspannteren, Atmosphäre zwischen Jung und Alt können auch wieder Lernpartnerschaften in beide heterarchischen Richtungen akzentuiert werden, ohne dass dies als "Bevormundung" oder "Besserwisserei" interpretiert wird. Tandems oder Coachingspartnerschaften sind in beide Richtungen möglich.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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