Businesstipps Organisation

Leichter lernen: Was prägte unser Lernverhalten?

Lesezeit: 2 Minuten Bereitet Ihnen Lernen Druck, Stress, Frust bis hin zur Angst? Dann sind Sie bei meiner Serie "Leichter lernen" genau richtig. Im ersten Teil gehen wir der Frage nach, welche Punkte unser Lernverhalten prägten.

2 min Lesezeit

Leichter lernen: Was prägte unser Lernverhalten?

Lesezeit: 2 Minuten

Können Sie sich vorstellen, dass Lernen auch Spaß machen kann?
Ihr Gehirn lernt nämlich ständig und gerne – nur hierfür hat uns die Schule keine Werkzeuge gegeben. Werkzeuge, wie wir unser Gehirn gehirn-gerecht "füttern" können.

Hier gebe ich Ihnen viele praktische Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Gehirn auf "Lernen mit Spaß und Freude" umstellen und dadurch entspannter, glücklicher und erfolgreicher Ihre tagtäglichen Informationsfluten bewältigen.

Lernen: Schon unsere Vorfahren hatten Frust in der Schule
Manchmal könnte man meinen, dass unsere Einstellung zur Weiterbildung zwei Generationen hinterher hinkt. Gerade in der Erwachsenenbildung (vorwiegend Arbeitssuchende mit unterschiedlichem Bildungsniveau – vom Produktionshelfer bis zum Ingenieur – sämtlicher Nationalitäten) bin ich immer wieder hoch erstaunt, wie niedrig die Motivation ist, sich weiter zu qualifizieren beziehungsweise kontinuierlich seinen Horizont mitsamt Persönlichkeitsentwicklung zu erweitern.

Ich frage mich daher schon lange – darum ist auch diese Serie entstanden -, warum so viele Menschen an diesem "Nicht-lernen-wollen-Syndrom" leiden.

Lernen: Fragen, die Sie etwas zum Nachdenken anregen sollen
Nach meiner Erfahrung (aus Literatur – auch von meiner Mentorin Frau Vera F. Birkenbihl, die ich sehr achte und schätze und auf deren Methoden ich gerne zurückgreife – aber auch als Mutter zweier Söhne und Honorarkraft in der Jugend- und Erwachsenenbildung) prägen folgende Punkte unser Lernverhalten entscheidend:

  • Wie ist die Einstellung der Eltern zum Lernen?
  • Wurde der Fernseher schon von Kleinkindtagen als "Babysitter" eingesetzt, beziehungsweise ist das gesamte Familienleben vor der Kiste abgelaufen (während dem Essen, am frühen Abend bis spät in die Nacht)?
  • Wie ist das soziale Umfeld des Kindes – bis hin zum heutigen Erwachsenen -Umfeld vom Medienkonsum geprägt?
  • Wie war die Motivation und Unterstützung der Eltern vom Kindergarten an bis hin zur Schul- und Ausbildungslaufbahn?
  • Wurde der Kindergarten schon als "Erziehungs-Anstalt" angedroht, mit Sätzen wie zum Beispiel: "Wenn du in den Kindergarten kommst, da musst du dann deine Spielsachen aufräumen!" – oder "Im Kindergarten, da musst du dann brav und artig sein" und vieles mehr.
  • Darauf baut sich dann unbewusst die ganze Schullaufbahn auf. Wissenschaftliche Studien und Statistiken weisen das bedauerlicherweise nach.
  • Oder das Kind wurde durch einen oder mehrere Umzüge in entscheidenden Prägungsphasen aus seinem sicheren Umfeld heraus gerissen.
  • Oder – wie heute fast üblich – haben sich die Eltern getrennt und scheiden lassen. Auch solche psychischen Belastungen der Kinder wirken sich auf das ganze Lernverhalten aus.

Diese Liste könnte ich beliebig weiter führen.

Warum – fragen Sie sich jetzt vielleicht – habe ich Ihnen die vorgenannten Fragen zum Nachdenken angeboten? Ja, wenn nur ein kleiner (fast unbedeutender Teil) auch für Sie eingetroffen ist, kann sich vielleicht ganz tief – und vollkommen unbewusst – eine Lernblockade etabliert haben, was Ihnen aber heute gar nicht so bewusst ist.

Fazit
Wenn Sie Stress oder Frust beim Lernen haben: Sie sind nicht alleine! Das hat jetzt ein Ende. Wie? Freuen Sie sich beim nächsten Artikel auf die ersten Techniken.

Ich freue mich auch auf jedes konstruktive Feedback.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: