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Lebenslauf: Besser die amerikanische Variante wählen

Lesezeit: 2 Minuten Mittlerweile hat sich gerade bei berufserfahrenen Kräften die amerikanische Variante des Lebenslauf eingebürgert, d. h. statt der klassischen Reihenfolge Schule - Ausbildung - Arbeit, steht nun das letzte Arbeitsverhältnis direkt nach den persönlichen Daten an erster Stelle. Warum diese Variante besser ist, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

2 min Lesezeit

Lebenslauf: Besser die amerikanische Variante wählen

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Bis Ende der 1990er Jahre war es üblich, nach den Angaben zur Person mit der Schullaufbahn zu beginnen, die Ausbildung(en) folgen zu lassen und dann mit den bisherigen Arbeitsverhältnissen weiterzumachen. Das aktuelle Arbeitsverhältnis stand stets am Ende. Mittlerweile hat sich jedoch die amerikanische Variante des Lebenslaufs eingebürgert.

Der Aufbau der amerikanischen Variante des Lebenslaufs

Unmittelbar nach den persönlichen Daten des Bewerbers folgen alle bisherigen Arbeitsverhältnisse, wobei das letzte bzw. aktuelle Anstellungsverhältnis als Erstes steht. Die Auflistung der bisherigen beruflichen Stationen endet mit dem allerersten Arbeitsverhältnis nach der Ausbildung bzw. dem Studium.

Grob gesagt beginnt der amerikanische Lebenslauf also mit den aktuellsten Daten und nicht, wie bei der früher üblichen Variante, mit der Schullaufbahn, die insbesondere bei älteren, berufserfahrenen Kandidaten oft schon Jahrzehhnte zurückliegt und somit nicht mehr relevant ist für aktuelle Bewerbungen, bei denen eher Fach- und Branchenkenntnisse im Vordergrund stehen.

Der Auflistung der bisherigen Arbeitsverhältnisse in umgekehrter Reihenfolge, d. h. das Aktuelleste steht zuvorderst, folgen Ausbildung/Studium, Sprach- und EDV-Kenntnisse sowie absolvierte Weiterbildungen. Auch hier gilt, dass die letzte Aus- bzw. Weiterbildung zuerst unter der Zwischenüberschrift genannt wird. Die jeweilige Aufzählung endet also mit der zuerst absolvierten Aus- oder Weiterbildung.

Warum die Wahl der amerikanischen Variante gerade bei berufserfahrenen Kräften besser ist

Bitte versetzen Sie sich in die Rolle des Personalers: Ihn interessiert in erster Linie, was Sie aktuell beruflich machen bzw. beruflich gemacht haben und ggf. welche Weiterbildungen Sie absolviert haben. Gerade, wenn Sie schon mehrere Arbeitsverhältnisse hatten, bzw. älter als 35 sind, wird es recht schnell mühselig für den Leser, wenn er zunächst nach den persönlichen Daten Ihre Schullaufbahn und Ihr Ausbildungsverhältnis/Studium zu lesen bekommt, die mitunter bereits Jahrzehnte zurückliegt und erst ganz am Ende des Dokuments auf Ihr letztes/aktuelles Arbeitsverhältnis stößt.

Wann auf die amerikanische Variante des Lebenslaufs verzichtet werden kann

Lediglich bei sehr jungen Arbeitskräften unter 30 oder bei Schülern auf der Suche nach ihrem ersten Ausbildungsplatz, kann statt der amerikanischen Variante die klassische Version gewählt werden. Dies hängt damit zusammen, dass junge Menschen schon allein aufgrund ihres Lebensalters noch nicht soviel bzw. bei Schülern außer dem einen oder anderen Praktikum nichts an Berufserfahrung vorgewiesen werden kann.

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