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Kurzarbeit und Rentenanspruch

Lesezeit: < 1 Minute Zunächst einmal ist man froh, dass die Kurzarbeit verhindert, den Arbeitsplatz zu verlieren. Doch was ist mit den Rentenansprüchen? Aufgrund des Verdienstausfalls müssten sich der Rentenanspruch doch erheblich reduzieren. Holt einen die Wirtschaftskrise viele Jahre später noch einmal ein?

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Kurzarbeit und Rentenanspruch

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Kurzarbeit verringert die Rente – aber nicht wesentlich

Es ist nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Arbeitgeber zahlt für die durch Kurzarbeit ausgefallene Arbeitszeit Beiträge zur Rentenversicherung in Höhe von 80%. Dadurch ist der tatsächliche Ausfall, der für die Rentenversicherung maßgeblich ist, relativ gering. Die deutsche Rentenversicherung hat folgendes Beispiel veröffentlicht:

Beispiel eines Kurzarbeiters und seiner späteren Rente

Verdient ein Arbeitnehmer monatlich ohne Kurzarbeit 2.400 Euro brutto und während der Kurzarbeit 1.000 Euro brutto, so verringert dies den späteren monatlichen Rentenanspruch um 2,90 Euro. Wäre der tatsächliche Arbeitsverdienst (1.000 Euro) ohne die Besonderheit der Aufstockung der Rentenbeiträge berücksichtigt worden, wäre der Verlust des Rentenanspruchs allerdings erheblich. Er würde 14,50 Euro betragen.

Das Instrument der Kurzarbeit sichert daher nicht nur in der Krise die Beschäftigung, sondern sorgt darüber hinaus dafür, dass die betroffenen Arbeitnehmer nicht durch erhebliche Rentenkürzung im Alter ein zweites Mal zur Kasse gebeten werden.

Bildnachweis: tatomm / stock.adobe.com

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