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Kundenbindung: 11 Tipps, um inaktive e-Mail-Empfänger zu reaktivieren

Nach Experteneinschätzung ist jeder vierte oder sogar jeder dritte Empfänger von e-Mails "inaktiv", d.h. sie öffnen die e-Mails nicht einmal oder klicken wenigstens nicht auf die enthaltenen Links. Was können Sie tun?

Kundenbindung: 11 Tipps, um inaktive e-Mail-Empfänger zu reaktivieren

Zunächst muss man verstehen, warum e-Mail-Empfänger "inaktiv" werden. Sechs wesentliche Gründe sollten Sie ins Auge fassen:

  • Geänderte Interessenlage
  • Handwerkliche Fehler wie vor allem schlechte Betreffzeilen
  • "Schlafende" Postfächer: Häufig haben die Nutzer heute mehrere e-Mail-Adressen. Nicht alle werden regelmäßig gecheckt.
  • Spam-Filter
  • "Bulk-Ordner" – Besondere Ordner, in die e-Mail-Programm automatisch solche Mails stecken, die Hinweise auf Werbung enthalten.
  • Bild-Filter – einige Programme warnen heute davor, wenn Bilder mit der e-Mail geschickt werden. Die Empfänger löschen solche Sendungen häufig eher als das Öffnen zu bestätigen.

Wählen Sie also einen festen Zeitraum, z.B. die letzten 6 Monate, in der idealerweise wenigstens 10 – 15 e-Mails verschickt wurden. Dann lassen Sie sich zusätzlich eine aktuelle Liste aller Empfänger geben. Aus dieser Liste streichen Sie zunächst alle Kunden, die weniger als 10 e-Mails erhalten haben (also zu "junge" Einträge). Dann streichen Sie alle diejenigen, die im gewählten Zeitraum wenigstens einmal eine e-Mail geöffnet oder auf einen e-Mail-Link geklickt haben. Sie erhalten so eine "Inaktiven-Liste".

Dann haben Sie folgende Möglichkeiten:

  1. Schicken Sie diesen Inaktiven ein besonderes Angebot (das ist Versender-Einmaleins, das aber in der e-Mail häufig vergessen wird).
  2. Lassen Sie diese an einer Umfrage teilnehmen, um die Gründe der Inaktivität herauszufinden.
  3. Setzen Sie Incentives ein (Gratis-Reports, Coupons), um die Inaktiven ihr Profil updaten zu lassen.
  4. Suchen Sie nach auffälligen Gemeinsamkeiten – z.B. die Adress-Quelle oder das Geschlecht. Matchen Sie ein passenderes Angebot.
  5. Schicken Sie an diese Zielgruppe e-Mails zu einem anderen Zeitpunkt.
  6. Modifizieren Sie die Aussendungs-Frequenz – vielleicht haben Sie die Inaktiven "übermailt".
  7. Versuchen Sie unterschiedliche Formate: Plain-Text, HTML, PDF.
  8. Testen Sie andere Betreffzeilen.
  9. Prüfen Sie, ob besondere e-Mail-Provider häufig auftauchen. Testen Sie dann, ob diese besondere Filter standardmäßig einsetzen und optimieren Sie Ihre Aussendungen daraufhin.
  10. Schicken Sie den Inaktiven eine Postkarte, wenn Sie die physische Adresse haben. Bitten Sie sie, ihr Profil und ihre aktuelle e-Mail-Adresse anzugeben und versprechen Sie dafür ein Incentive.
  11. Halten Sie die Inaktiven-Liste aktuell und streichen Sie kontinuierlich diejenigen, die wieder reagiert haben.

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