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Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

Lesezeit: < 1 Minute Gerade in Fragen rund um den Arbeitsvertrag gelten wichtige Fristen und Formalien. So zum Beispiel auch bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Für die Kündigungsschutzklage gilt eine Frist von drei Wochen ab Zugang der Kündigung. Will sich der betroffene Mitarbeiter gegen die Kündigung wehren, muss er innerhalb dieser Frist Klage vor dem Arbeitsgericht erheben. Hält er diese Frist nicht ein, ist die Kündigung regelmäßig wirksam.

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Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

Kündigungsschutzklage: Frist von 3 Wochen gilt immer

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Geht der Mitarbeiter irrtümlich davon aus, dass die 3-Wochen-Frist nicht schon mit dem Zugang der Kündigung beginnt, sondern erst ab Ablauf der oftmals längeren Kündigungsfrist, kann er nicht auf das Verständnis der Arbeitsgerichte hoffen. Denn das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein hat jetzt ausdrücklich klargestellt: Von einem Arbeitnehmer kann erwartet werden, dass er die wesentlichen Grundzüge des Kündigungsschutzrechts kennt oder aber sich rechtzeitig informiert. Versäumt er die 3-Wochen-Frist, wird die Kündigungsschutzklage abgewiesen (LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 28.04.2005, Az: 2 Ta 105/05).

Bildnachweis: Adam Gregor / stock.adobe03.com

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