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Kündigung – Musterformulierung und Begründung

Der Arbeitgeber hat stets zu prüfen, ob sein zu kündigender Arbeitnehmer allgemeinen Kündigungsschutz genießt oder nicht. Besteht kein Kündigungsschutz, kann der Arbeitgeber unter Beachtung der Kündigungsfristen eine schriftliche Kündigung übergeben das Arbeitsverhältnis wird dann mit Ablauf des Kündigungstermins enden.

Kündigung – Musterformulierung und Begründung

Kündigung – Musterformulierung und Begründung

Musterformulierung

Hiermit kündige ich das Arbeitsverhältnis ordentlich fristgerecht zum 30. November dieses Jahres. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass Sie sich binnen 3 Tagen bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden haben und auch eigene Bemühungen für eine anderweitige Arbeitsaufnahme unternehmen müssen.

 

Datum, eigenhändige Unterschrift

 

Den Kündigungsgrund muss der Arbeitgeber nicht angeben. Häufig macht er das auch nicht, um sich für einen späteren Prozess nicht festzulegen.

Er hat jedoch im Fall einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund dem Arbeitnehmer den Kündigungsgrund auf Verlangen mitzuteilen.

Etwas anderes gilt nur bei der Kündigung von Berufsausbildungsverhältnissen nach § 22 Berufsbildungsgesetz oder wenn Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen eine solche Verpflichtung vorsehen.

Genießt der Arbeitnehmer allgemeinen Kündigungsschutz, also wenn er seit mehr als 6 Monaten im Betrieb mit mehr als 10 Mitarbeitern beschäftigt ist, sollte der Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage prüfen lassen. Denn der Arbeitgeber darf in diesem Fall nur kündigen, wenn er einen Grund hat, der die Kündigung sozial rechtfertigt.

Das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) sieht

Gründe vor.

Bildnachweis: fovito / Adobe Stock

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