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Kündigung in der Probezeit: Formalia beachten

Lesezeit: < 1 Minute Die Kündigung in der Probezeit ist bis auf zwei kleine Stolpersteine unkompliziert. Wenn Sie in der Probezeit mit Ihrem Auszubildenden also nicht zufrieden sind, können Sie sich recht einfach wieder von ihm trennen. So steht es in § 22 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG).

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Kündigung in der Probezeit: Formalia beachten

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  • Eine vorherige Abmahnung ist nicht erforderlich.
  • Sie müssen keine Kündigungsfrist einhalten.
  • Die Kündigung muss nicht begründet werden.
  • Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.
  • Bei minderjährigen Auszubildenden sind die Erziehungsberechtigten die Empfänger der Kündigung.

1. Informieren Sie den Betriebsrat
Auch bei einer Kündigung in der Probezeit muss der Betriebsrat über die Kündigungsabsicht informiert werden, und er muss die Möglichkeit zu einer Stellungnahme haben. Daher müssen Sie den Betriebsrat mehrere Tage im Voraus in Kenntnis setzen, etwa fünf Tage vor der geplanten Kündigung oder dem Ende der Probezeit.

2. Abmahnung
Natürlich können Sie während der Probezeit auch abmahnen. Dies ist meist nicht sinnvoll. In jedem Fall sollten Sie darauf verzichten, eine Kündigung in der Probezeit mit einer Abmahnung vorzubereiten. Denn: Haben Sie erst einmal abgemahnt, können Sie nicht wegen desselben Verstoßes eine Kündigung aussprechen. Bei einer Kündigung in der Probezeit sollten Sie sich daher immer auf § 22 Abs. 1 BBiG berufen.

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