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Krisenkommunikation: So gehen Sie als Unternehmer auf Nummer sicher!

Lesezeit: 2 Minuten Krisenkommunikation gilt als besonders heikel. Denn in den seltensten Fällen haben Sie bereits einen Masterplan in der Tasche. Als Unternehmer werden Sie immer wieder einmal nach einem Statement zu einem Krisenfall gebeten. Wenn Sie sich die folgenden Tipps vor Augen halten, gehen Sie auch in schwierigsten Situationen erst einmal auf Nummer sicher!

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Krisenkommunikation: So gehen Sie als Unternehmer auf Nummer sicher!

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Auch im schlimmsten Fall: Sagen Sie immer die Wahrheit!

Die wichtigste Basis für weiteres erfolgreiches und gleichzeitig nachhaltiges unternehmerisches Handeln ist Glaubwürdigkeit. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!" Dieses Sprichwort trifft zu. Sagen Sie auch im Krisenfall die Wahrheit und zeigen Sie Rückgrat. Halten Sie sich vor Augen, dass die Wahrheit meist eh ans Licht kommt.

Sprechen Sie Klartext!

Was hebt Sie in der Krisenkommunikation von der Masse ab und was sorgt dafür, dass Sie ernst genommen werden? Genau: Klartext! Sprechen Sie eine einfache und deutliche Sprache. Vermeiden Sie unnötige Fachbegriffe. Formulieren Sie so, dass auch nicht sachkundige Menschen verstehen, was passiert ist. Nehmen Sie sich ein negatives Beispiel an Politikern. Durch Ihr oft verklausuliertes und unklares  Geschwätz in Krisensituationen verlieren sie immer mehr an Glaubwürdigkeit und an Ansehen.

Halten Sie klare Linie: Sprechen Sie mit einer Stimme

Legen
Sie kurzfristig fest, wer sich im Unternehmen im Krisenfall zur Sache
äußert. Es ist wichtig, dass Ihr Unternehmen mit einer Stimme spricht.
Immer wieder versuchen beispielsweise Reporter, erst von Ihnen ein
Statement zu erhalten. Danach rufen Sie den Pressesprecher an und
eventuell noch Bereichsleiter. So kommen schnell Widersprüche zu Tage,
die Sie unglaubwürdig wirken lassen!

Gehen Sie auf Medienvertreter zu

Wenn im Krisenfall der erste Reporter angerufen hat, dauert es meist nicht lange, bis sich der zweite meldet. Abtauchen bringt nichts. Wählen Sie deswegen die Offensive und melden sich bei den Medienvertretern, mit denen Sie bisher fair zusammengearbeitet haben. "Hören Sie, Sie werden eh von einem Problem erfahren, das wir haben. Deswegen erzähle ich Ihnen lieber direkt, worum es geht und erläutere Ihnen unsere Sicht der Dinge."

Im Krisenfall nie nichts sagen!

Das kommt jedem Medienvertreter wie ein Schuldeingeständnis vor. Ein knappes "Kein Kommentar!" wird Sie noch tiefer in die Krise stürzen. Wenn Sie sich über einen Sachverhalt nicht im Klaren sind, geben Sie es zu! Mutmaßen Sie nicht! "Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen dazu noch nichts Abschließendes sagen kann. Ich werde mich umgehend bei Ihnen melden, sobald ich eine belastbare Aussage treffen kann!"

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