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Kranke Mitarbeiter bleiben nicht (mehr) zu Hause

Lesezeit: 2 Minuten Die Zahlen zeigen: Kranke Mitarbeiter bleiben nicht (mehr) zu Hause – kranke Mitarbeiter gehen zur Arbeit. Kranke Mitarbeiter empfinden dabei, das zeigen zahlreiche Umfragen, Leistungsdruck, Angst vor Arbeitsplatzverlust und Führungs-Schwächen der Vorgesetzten als größte Stressoren im Job.

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Kranke Mitarbeiter bleiben nicht (mehr) zu Hause

Kranke Mitarbeiter bleiben nicht (mehr) zu Hause

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Kranke Mitarbeiter – Der Produktivitätskiller Nummer eins

Psychische Erkrankungen von Mitarbeitern werden so zum Innovations- und Produktivitätskiller Nummer eins. Viele Beschäftigte wollen „so früh wie möglich raus aus der Tretmühle“, und dies in Zeiten, in denen die Menschen sich auf längere Lebensarbeitszeiten und die Betriebe – auch Sie als Führungskraft – sich auf alternde Belegschaften einstellen müssen. Kranke Mitarbeiter – führen Sie Gespräche Mitarbeiter, die physisch oder psychisch erkrankt sind (darunter fallen beispielsweise immer wiederkehrende Rückenbeschwerden, andere chronische Schmerzen und Erschöpfungs-Symptome), werden in der Fachsprache auch „belastete Mitarbeiter“ genannt. Wichtig für die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit Ihres Teams ist, dass Sie belastete Mitarbeiter identifizieren und das offene Gespräch suchen – zum einen mit den betroffenen Mitarbeitern, zum anderen mit deren Kollegen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei am besten vorgehen.<

Kranke Mitarbeiter erkennen

Wenn Sie wissen, in welchen Bereichen es welche Anzeichen von Veränderungen geben kann, werden Sie sensibler dafür. Beobachten Sie Ihre Mitarbeiter. Versuchen Sie frühzeitig zu erkennen, welcher Mitarbeiter erkranken könnte.

Achten Sie dabei vor allem auf körperlich mitgenommene und gestresste, aber auch auf misstrauische, angespannte, aggressive und freudlose Mitarbeiter.

Natürlich müssen Sie Ihre Mitarbeiter gut kennen, um diese Warnsignale und einen „Vorhehr-Nachher-Zustand“ überhaupt wahrnehmen zu können. Kennen Sie Ihre Mitarbeiter (noch) nicht so gut, oder bekommen Sie bei anderen Verhaltensweisen ein „komisches Gefühl“, nehmen Sie jede Ihrer Wahrnehmungen ernst.

Beobachten Sie aufmerksam das für Sie auffällige Verhalten, und suchen Sie im Zweifel immer das Gespräch.

Kümmern Sie sich um kranke Mitarbeiter

Spätestens wenn Auffälligkeiten zunehmen, ist es Zeit für ein Gespräch. Dies sollte unter vier Augen stattfinden. Sagen Sie dem betroffenem Mitarbeiter vorher, worum es Ihnen geht und wie lange das Gespräch ungefähr dauern wird.

Das Gespräch

Beginnen Sie das Gespräch pünktlich, stellen Sie das Telefon um und bieten Sie ein Glas Wasser an. Das Gespräch sollte folgende Punkte enthalten:

1. Eröffnen Sie mit Wertschätzung und nehmen Sie dem Mitarbeiter die Angst
2. Hören Sie dem Mitarbeiter zu
3. Vereinbaren Sie Maßnahmen
4. Vereinbaren Sie ein Folgegespräch
5. Finden Sie einen positiven Abschluss

Vermitteln Sie Ihrem Mitarbeiter glaubhaft, dass kranke Mitarbeiter nichts bei Ihnen zu befürchten haben, nur weil Sie Ihre Krankheit zu Hause auskurieren.
Nur so können Sie erreichen, dass kranke Mitarbeiter nicht aufgrund ihrer Krankheit „Existenzängste“ bekommen und infolge dessen die Leistungsfähigkeit des gesamten Teams darunter leidet, dass kranke Mitarbeiter um jeden Preis „auf der Arbeit“ erscheinen.

Bildnachweis: torwaiphoto / stock.adobe.com

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