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Kostenmanagement heißt nicht nur Kosten senken

Lesezeit: < 1 Minute Damit Sie am Monats-, Quartals- oder Jahresende schwarze statt rote Zahlen schreiben, müssen Sie Ihre Kosten laufend im Auge behalten. Sie brauchen ein vorausschauendes und effektives Kostenmanagement, das Ihnen hilft, die Entwicklung der Kosten zu bewerten, Kostentreiber zu entlarven und Frühindikatoren zu erkennen. Kostenmanagement bedeutet aber auch Transparenz. Denn nur wer seine Kosten offen legt, kann sie effektiv managen.

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Kostenmanagement heißt nicht nur Kosten senken

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Kostenmanagement = Kosten senken
Jedes Unternehmen besitzt ein Instrument zum Kostenmanagement und muss lernen, es zu nutzen: Gemeint ist die Buchhaltung. Sie dient zwar in erster Linie der Ermittlung der Steuern, doch Sie können mit ihrer Hilfe Aufwand und Ertrag Ihres Unternehmens betriebswirtschaftlich sinnvoll erfassen und kontrollieren.
Sicheres Kostenmanagement heißt: Nichts verschleiern
Die oberste Maxime für effektives Kostenmanagement ist Transparenz. Kosten sollten nach einem bestimmten Schema immer wieder gleich zugeordnet werden, damit sich Kostenentwicklungen über die Zeiträume vergleichen lassen.
Dazu gehört die Einrichtung eines Kontenrahmens mit Haupt- und Unterkonten, so dass Sie oder Ihre Mitarbeiter entstehende Kosten direkt einem Kostenkonto zuordnen können. Wollen Sie Kosten bewerten und schließlich Einsparpotenziale aufdecken, ist es unumgänglich, unterschiedliche Kostenarten zu betrachten. Unterscheiden Sie zunächst nach dem "Verursacherprinzip" die so genannten Einzel- von den Gemeinkosten.
Einzelkosten werden von einem Auftrag hervorgerufen und können diesem unmittelbar zugeordnet werden. Anders bei den Gemeinkosten. Diese verteilen sich auf mehrere Aufträge bzw. Projekte. Typische Gemeinkosten sind die Aufwendungen für Geschäftsleitung, Miete, Forschung und Entwicklung, Logistik sowie Qualitätssicherung.

Kostenmanagement: Fix und variabel
Es gibt darüber hinaus Kosten, die variabel sind, wenn Sie eine Bezugsgröße verändern. Dies sind vor allem die Personalkosten. Sinkt die Zahl der Beschäftigten, reduzieren sich auch die nachgeordneten Kosten.

Die so genannten fixen Kosten hingegen bleiben konstant, auch wenn Sie beispielsweise die Zahl der Mitarbeiter reduzieren bzw. Dienstleistungen oder Produkte verkauft werden oder nicht. Der Anteil der Gemein- und Fixkosten steigt heute in den meisten Unternehmen. Für das Kostenmanagement muss das Ziel heißen, diesen Trend aufzuhalten und schließlich umzukehren.

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