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Kostenfalle Minijob: Gericht entscheidet über Nachzahlung von Sozialversicherung

Lesezeit: < 1 Minute Die Beschäftigung von Minijobbern ist in vielen Unternehmen Alltag. Doch viele Firmen laufen in eine wenig bekannte Kostenfalle: Ist ein Minijobber nicht nur bei Ihnen tätig, sondern hat einen weiteren Minijob und überschreitet monatlich die 400-Euro-Grenze, besteht die Gefahr, dass Sie Sozialversicherung nachzahlen müssen. Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat zu diesem Thema kürzlich ein wichtiges Urteil gefällt.

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Kostenfalle Minijob: Gericht entscheidet über Nachzahlung von Sozialversicherung

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Grundsätzlich gilt: Bei mehreren Minijobs bis zur 400-Euro-Grenze werden die Verdienste zusammengerechnet. Kommen dabei in der Summe mehr als 400 Euro heraus, werden alle Beschäftigungsverhältnisse versicherungspflichtig.

Die Folge: Statt der Pauschalabgaben für Ihren Minijobber müssen Sie den vollen Arbeitgeberanteil in die Sozialversicherung einzahlen. Bisher drohte vor allem die Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen für zurückliegende Jahre.

Damit ist es jetzt vorbei. Sozialversicherungsbeiträge dürfen vom Arbeitgeber erst gefordert werden, wenn er vom Sozialversicherungsträger darüber informiert wurde, dass der betreffende Minijobber weitere Tätigkeiten verschwiegen hat. Und noch wichtiger: Sie dürfen dann nicht rückwirkend zur Kasse gebeten werden. Das hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg klargestellt (Urteil vom 9.4.2008, Az. L 5 R 2125/07).

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