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Korrespondenz: Herausforderung Genesungsschreiben

Lesezeit: < 1 Minute Eines ist klar: Ein Genesungsschreiben an einen kranken Menschen ist keine übliche Geschäftskorrespondenz. Es ist immer sehr persönlicher Natur. Dies hat für den Absender eine Reihe von Konsequenzen.

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Korrespondenz: Herausforderung Genesungsschreiben

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Dies sollte man bei einem Gesesungsschreiben bedenken:

1. Ein Brief kommt als Genesungsschreiben nur infrage, wenn sich neben den rein  geschäftlichen Beziehungen eine persönliche gute Bekanntschaft oder Freundschaft  entwickelt hat. Sonst ist eine kurze Grußkarte angemessener.

2. Der persönliche Charakter muss sich beim Genesungsschreiben schon in der Wahl  des Briefpapiers widerspiegeln. Nehmen Sie den "Repräsentativbogen" Ihres Unternehmens, der den Firmennamen und die Kontaktdaten enthält, aber keine  Kontonummer und andere "amtliche" Angaben. Falls Sie keinen solchen  Briefbogen haben, müssen Sie einen neutralen Bogen entsprechend selbst  gestalten. Ein komplett handgeschriebener Brief mit handgeschriebenem  Umschlag und mit einer Briefmarke versehen wäre wünschenswert, weil er sehr  persönlich wirkt.

3. Die Wortwahl darf nicht aus dem Jargon der Geschäftskorrespondenz kommen. So  nicht: "Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, befinden Sie sich im  Krankenhaus." Das klingt fast ironisch. Besser: "Wer hätte bei unserem letzten  Treffen gedacht, dass ich Ihnen schon so bald einen Brief an diese Adresse  schicken würde!".

4. Vermeiden Sie in Ihrem Genesungsschreiben alle Erwähnungen und Anspielungen  von laufenden Geschäften oder Projekten.

5. Scheuen Sie sich nicht vor dem Ausdruck von Emotionen, auch wenn Sie dies in Ihrer alltäglichen Korrespondenz nicht gewohnt sind. Emotionen sind in einem  Genesungsschreiben nicht nur unvermeidlich, sie werden erwartet – fragt  sich  nur welche! Auf keinen Fall das große Melodrama! Übertriebene Mitleidsbekundungen sind in einem Genesungsschreiben nicht gefragt. Der Grundgedanke und die Grundstimmung aller Genesungsschreiben müssen sein:  Ermutigung, Aufmunterung, seelische Unterstützung und Stärkung.

6. Erkundigen Sie sich ausführlich bei Angehörigen oder sehr guten Freunden nach  dem Zustand des Kranken. Sie müssen beim Schreiben des Briefes oder der Karte  wissen, um welchen Grad von Erkrankung es sich handelt. Nur dann können Sie  angemessen reagieren.

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