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Konflikte am Arbeitsplatz: Konflikten vorbeugen durch Konfliktprophylaxe

Lesezeit: 2 Minuten Sie sollten als Führungskraft eine gute Konfliktprophylaxe betreiben, um unnötigen Konfliktstoff vorausschauend zu beseitigen. Das gilt, obwohl Konflikte auch Chancen sind, etwas zu verändern und die Organisation weiterzuentwickeln. Insofern können Konflikte sehr nützlich sein.

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Konflikte am Arbeitsplatz: Konflikten vorbeugen durch Konfliktprophylaxe

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Klare Ziele sind die beste Konfliktprophylaxe
Oft bemängeln Mitarbeiter, dass nicht klar ist, wo das Unternehmen steht, beziehungsweise wohin es steuert. Unsicherheit in einer Frage, die Mitarbeiter unter Umständen auch existentiell betrifft. Sie schafft Misstrauen, Angst und Orientierungslosigkeit. Ein guter Nährboden für Konflikte.

Vermitteln Sie als Führungskraft eine klare Vorstellung von den Visionen, Zielen und Aufgaben des Unternehmens und transportieren Sie diese gut verständlich an Ihre Mitarbeiter. Mitarbeiter, die den Sinn ihrer eigenen Arbeit im Kontext der Unternehmensziele erkennen, können sich stärker mit dem Unternehmen identifizieren als Mitarbeiter, die nicht wissen, was sie als Individuum zum Wohl des Unternehmens beitragen.

Binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Entwicklung gemeinsamer Zielperspektiven und Strategien ein. So machen Sie Betroffene zu Beteiligten und sorgen für eine hohe Akzeptanz der Unternehmens- oder Abteilungsziele.

Konflikte gedeihen dort prächtig, wo Unklarheit, Angst, Unzufriedenheit, Sprachlosigkeit oder Geheimniskrämerei herrschen. Transparenz, Offenheit und die Möglichkeit, sich in Entwicklungen einzubringen, sind die besten Vorbeugungsmaßnahmen gegen Konflikte.

Konfliktprophylaxe: Zufriedenheit am Arbeitsplatz hilft Konflikte vermeiden
Durch das vorausschauende Schaffen von angemessenen Bedingungen für die Zusammenarbeit können Sie als Führungskraft Konflikten in Ihrem Team beziehungsweise Ihrer Abteilung vorbeugen und Konflikte auf ein vernünftiges Maß reduzieren.

Sorgen Sie als Führungskraft für Klarheit bei der Aufgabenzuteilung und Abgrenzung der Tätigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Wenn Ihren Mitarbeitern nicht klar ist, wer genau wofür zuständig ist, entsteht Reibung an den Schnittstellen. Mit verheerenden Folgen für das Teamklima.

Benennen Sie Handlungsspielräume für Ihre Mitarbeiter und legen Sie Grenzen für den einzelnen fest, wo es nötig ist. Das gibt Ihren Mitarbeitern Sicherheit über ihre Verantwortungsbereiche und Kompetenzen.

Konfliktprophylaxe: Rückmeldung schafft Klarheit
Wissen Mitarbeiter immer so genau, was ihre Führungskräfte von ihnen erwarten? Oft wird darüber zwischen Führungskraft und Mitarbeiter nicht gesprochen, so dass auf beiden Seiten eher Vermutungen vorhanden sind, was man voneinander zu erwarten habe. Wenn ich mich bei meinem beruflichen Handeln nur auf vermutete Erwartungen verlasse, kann ich kräftig danebenliegen. Und damit Zündstoff für heftige Konflikte liefern.

Deshalb sollten Sie als Führungskraft regelmäßig mit Ihren Mitarbeitern abklären, welche Erwartungen Sie an Ihre Mitarbeiter haben und umgekehrt. Das gibt Ihren Mitarbeitern Sicherheit über ihr Handeln. Auch Mitarbeiter haben Erwartungen an Sie, z. B. bezüglich Unterstützung oder Hilfestellung. Nur wenn Sie Ihre gegenseitigen Erwartungen kennen, können Sie entsprechend handeln und so unnötige Reibereien und Konflikte vermeiden.

Zur Konfliktprophylaxe gehören auch Lob und Kritik. Die rechtzeitige Rückmeldung über Ergebnisse, Leistungen und Verhalten helfen Ihrem Mitarbeiter, sich selbst einzuschätzen und gezielt weiterzuentwickeln. Unstimmigkeiten und Probleme zeitnah aufzugreifen und zur Sprache zu bringen, ist das A und O einer guten Konfliktprophylaxe.

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