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Kompetenzentwicklung – eine Aufgabe für das gesamte Berufsleben

Lesezeit: < 1 Minute Eine gute Einstiegsqualifizierung reicht für ein erfolgreiches Berufsleben nicht aus. In Abgrenzung vom Begriff der Qualifikation etabliert sich eine neue ganzheitliche Sicht auf die in unterschiedlichen Wegen erworbenen Kompetenzen, die eigene Kompetenzentwicklung.

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Kompetenzentwicklung – eine Aufgabe für das gesamte Berufsleben

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Das Berufsleben ist in der heutigen Zeit durch Berufs -und Tätigkeitswechsel geprägt. Deshalb ist eine wesentliche Voraussetzung, die Motivation und die Befähigung zur eigenständigen Erweiterung von Wissen und Können.

Man ist sich einig, dass diese Basiskompetenzen (personale, aktivitätsbezogene, fachlich-methodische und sozial-kommunikative) in der zukünftigen Arbeitswelt eine zunehmende Rolle spielen werden. Gerade die Fähigkeit zur Selbstorganisation und die Fähigkeit zu Problemlösungen in selektiv bedeutsamen Situationen werden die Berufswege, aber auch die Strukturen in den Betrieben, wesentlich beeinflussen.

Inwiefern diese individuellen Kompetenzen der Arbeitnehmer sich entwickeln können, hängt auch wesentlich von der Arbeitsgestaltung der Arbeitsplätze und den vorhandenen Personalentwicklungskonzepten ab. Bei Arbeitenden in wenig lernhaltigen Arbeitssituationen sind infolge von Demotivation durch monotoner Arbeitsinhalte und nur weniger Anwendungsmöglichkeiten der vorhandenen Kompetenzen, Entqualifizierungsprozesse zu erwarten. Deshalb ist der gemeinsame Zusammenhang von Organisations- und Personalentwicklung so wichtig.

Kompetenz betont im Unterschied zur Qualifikation, mit der die Aneignung in einem Curriculum fixierter Inhalte beschrieben wird, insbesondere auch die Fähigkeiten zu einem selbstorganisierten formellen und informalen Lernprozess.

Gerade aber auch Fähigkeiten und Kenntnisse, die über die Ausstellung von formalen Zeugnissen hinausgehen, wollen Kompetenzbilanzen oder Kompetenzinventare erfassen, die auch in einem zusammen wachsenden Europa relevant werden. Es scheint, als ob ein systematisch aufgebautes Curriculum der Arbeits – und auch Lebenserfahrungen wichtiger wird als ein Curriculum von Seminaren und Kursen. Wesentlich ist das Selbstkonzept des Arbeitsnehmers, das – mehr denn je – von kritischen Berufs- und Lebensereignissen geprägt ist und das vorhandene Kompetenzinventar auch die Basis für Kompetenzaktivierung und Bildungsinterventionen darstellt.

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