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Kommunikation kann man lernen

Lesezeit: 2 Minuten Solange es Menschen gibt, werden sie miteinander kommunizieren. Watzlawick sagte einmal "Man kann nicht nicht kommunizieren". Die Geschichte der Kommunikation ist auch eine Geschichte von Missverständnissen.

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Kommunikation kann man lernen

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Mit ein bißchen Übung ist die richtige Kommunikation nach einem Training kein Problem mehr für Sie

Kommunikation mag im täglichen privaten Miteinander normalerweise keine Probleme bereiten – aber wer hat nicht schon einen Streit miterlebt, der auf einem Missverständnis beruhte? Besonders kritisch sind Missverständnisse im beruflichen Umfeld. Wenn die Kommunikation innerhalb des Unternehmens funktioniert, wenn sie zwischen Unternehmen und Kunden funktioniert und wenn auch die Aktionäre in eine saubere Kommunikation eingebunden werden, stellt das einen wesentlichen Aspekt des Unternehmenserfolgs dar.

Wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen weisen meist eine hohe Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit auf. In vielen Unternehmen werden daher die Führungskräfte zum Thema Kommunikation geschult. Kommunikationstrainings in Unternehmen haben die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit zum Ziel, denn zufriedene Mitarbeiter sind motiviert und engagiert, was sich wiederum positiv auf die Kundenzufriedenheit auswirkt. Auch Kommunikationstrainings im Vertriebsbereich haben die Kundenzufriedenheit und damit die Umsatzsteigerung im Fokus.

Was wird in einem Kommunikationstraining vermittelt?

"Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht. Sobald er dies tut, ist er sicher, nichts zu sagen, das er nachher bereut." Gemessen an diesen Worten von Arthur Schopenhauer können die zu trainierenden Bereiche der Kommunikation im Detail definiert werden: Den Trainingsteilnehmern sollte die Bedeutung und Wirkung des Sprechens und der eigenen Sprache verdeutlicht werden.

Ebenso wichtig ist das aktive und selektive Zuhören – eine Möglichkeit der Vermittlung dieser beiden Aspekte ist das Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Auch das Interpretieren von körpersprachlichen Signalen kann an vielen Beispielen geübt werden, ebenso das Führen von Konfliktgesprächen und die Erkenntnis, dass mangelhafte ziel- und partnerbezogene Kommunikation nur eine mögliche Konfliktursache sein kann.     Nicht nur im Vertriebsbereich sind Nutzenargumentation und das erfolgreiche Führen von Verhandlungen weitere Themen.

Übung macht den Meister

Ein gutes Kommunikationstraining arbeitet mit einem zielgruppenspezifischen Trainingsdesign und zahlreichen Übungen. Entweder orientiert es sich am Unternehmensleitbild ("Wie gehen wir miteinander um"), ist aufgabenorientiert (z. B. Vertriebstrainings für einen bestimmten Produktbereich) oder es wird als offenes Seminar konzipiert.

Einige Übungen aus dem Werkzeugkoffer eines Kommunikationstrainers aufzuzählen, würden den Rahmen dieses Artikels sprengen. Daher sei beispielhaft hier nur eine Kommunikationstraining-Übung beschrieben, die die 4 Seiten der Kommunikation (Thun) verdeutlicht:

Er sagt zu Ihr: "Du, der Mülleimer ist voll!"

Die Teilnehmer werden in 2 Gruppen aufgeteilt (eine interpretiert den Mann, die andere interpretiert die Frau); jede Gruppe beschreibt gemäß den vorher besprochenen 4 Seiten der Kommunikation, was gesagt bzw. gehört/interpretiert wird. Dabei geht es um die Aspekte Sache-Beziehung-Selbst-Appell. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und in der Gruppe interpretiert. Ziel ist herauszuarbeiten, dass es je nach Stimmungslage der kommunizierenden Parteien zu Missverständnissen und Konflikten kommen kann, und wie diese mit dem Wissen um die besprochenen Hintergründe vermieden werden können bzw. wie eine zielgerichtete Kommunikation funktioniert.

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