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Kommunikation – Den Worten und Gesten die nötige Beachtung schenken

Lesezeit: 2 Minuten Täglich findet Kommunikation mit anderen Menschen statt. Dies kann durch Worte geschehen, aber auch die non-verbale Kommunikation ist wichtig. Die Haltung, die dem Gesprächspartner gegenüber eingenommen wird, die Gestik, Mimik sowie der Tonfall der Stimme spielen eine ebenso wichtige Rolle, wenn es darum geht, dem Gesprächspartner etwas zu vermitteln.

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Kommunikation – Den Worten und Gesten die nötige Beachtung schenken

Kommunikation – Den Worten und Gesten die nötige Beachtung schenken

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Was man sagt und was man meint, ist nicht immer identisch

Oft wird unterschätzt, wie missverständlich das zwischenmenschliche Kommunizieren sein kann. So kann der einfache Satz „Wir haben keine Milch mehr“ eine schlichte, sachliche Feststellung von Tatsachen sein. Indes kann die Aussage jedoch auch die indirekte Aufforderung sein oder zumindest die Erwartung beinhalten, dass der Gesprächspartner als Reaktion auf die eigene Mitteilung nun neue Milch besorgt.

Manch einer erkennt diese Aufforderung auch und wird dementsprechend den Milchvorrat von alleine wieder auffüllen. Andere erwarten hier jedoch eine sprichwörtliche klare Ansage und lesen nicht wie erhofft zwischen den Zeilen. Schnell redet man hier aneinander vorbei.

Auch wenn nicht die passenden Worte gefunden werden, um die Gedanken und Gefühle verbalisieren zu können, kann eine Kommunikation misslingen. Der Gesprächspartner kann hier etwas völlig anderes verstehen oder ein eigentlich als klärendes Gespräch gedachte Unterhaltung kann eine unerwünschte Richtung einschlagen, wenn die passenden Worte fehlen und am Ende ist die Situation noch weitaus verfahrener. Mit ein paar Tipps und Übungen zu Kommunikation lässt sich dies jedoch verbessern.

Gelungene Kommunikation üben

Mit der „perfekten“ Rhetorik setzen die Menschen sich schon seit jeher auseinander. Ganze Seminare widmen sich diesem Thema. Gerade, wer beruflich viele Gespräche führen muss, kann mit Kommunikationstheorien sowie der Anwendung von psychologischen Faktoren seine Gesprächspartner am besten erreichen. Bei Management-Kursen wird etwa gelehrt, wie Mitarbeiter motiviert werden können. Anderen Berufsgruppen wird dagegen zum Beispiel beigebracht, wie sie tragische Nachrichten überbringen können.

Aber auch im privaten Bereich können ein paar Tipps zur Verbesserung der Kommunikation sehr hilfreich sein. Ganz wichtig ist dabei, dass man sich Zeit nehmen sollte. Gerade wenn es um ein wichtiges Thema geht, sollte dieses nie einfach zwischen Tür und Angel besprochen werden. Ist der Gesprächspartner in Eile, mit etwas anderem nebenbei beschäftigt oder auch ganz einfach zu müde, sollte das Gespräch verschoben werden. Niemand hört in einer solchen Situation gerne zu und noch weniger gerne werden hier Antworten gegeben.

Kommt es dann zu einem Gespräch, sollten die Gesprächspartner sich gegenseitig ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Das heißt beispielsweise, dass Augenkontakt gehalten werden sollte und dass die Mobiltelefone einmal Pause haben. Niemandem macht es Spaß etwas zu erzählen, wenn der andere dabei regelmäßig seine SMS liest. Dies signalisiert Desinteresse.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold; deswegen ist es sehr wichtig, auch einfach zuhören zu können. Der Gesprächspartner sollte ausreden dürfen und wer nachhakt und Fragen stellt zeigt, dass er wirklich und ehrlich Interesse an dem zeigt, was ihm erzählt wird. Dadurch wird auch der Gesprächspartner offener und die Unterhaltung bleibt flüssig.

Möchte man selbst dann auf etwas eingehen, das gesagt wurde, ist es gut, das eben Gehörte in einem Einleitungssatz zu wiederholen, bevor die eigenen Ausführungen folgen.

Sätze wie „Du meinst also“, „Deiner Meinung nach…“, zeigen nicht nur, dass man selbst zugehört hat und nun bewusst auf das Gesagte eingeht, sondern sie helfen auch gleichzeitig, von Anfang Missverständnisse zu vermeiden.

Bildnachweis: Viacheslav Iakobchuk / stock.adobe.com

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