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Kollaboration statt Expertentum

Lesezeit: 2 Minuten Die Zeiten des Expertentum scheinen bald vorbei zu sein. Keiner ist allwissend, aber dafür ist jeder in etwas talentiert. Das wird in unserer Gesellschaft immer sichtbarer. Wir sind bereits auf diversen Gebieten und Ebenen vernetzt miteinander und arbeiten zusammen statt gegeneinander. Die Kollaboration insbesondere im Inneren des Unternehmens ist auf dem Vormarsch und wird in folgenden Bereichen besonders aktiv gelebt.

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Kollaboration statt Expertentum

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Interne Kollaboration – die Hierarchie
Das erste Anzeichen für die immer bedeutender werdende Kollaboration sind die Unternehmen selbst und deren Organisation. Hierarchien werden seit Jahrzehnten kontinuierlich flacher und Teamarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Führungskräfte greifen immer weniger in die Arbeit von ihren Mitarbeitern ein. Es werden Zielvereinbarungen getroffen, die das Ergebnis vorgeben, aber immer seltener den Weg. Dabei wird der Weg zur Zielerreichung oft im Dialog mit der Führungskraft, mit den Kollegen oder sogar mit den Kunden sichtbar. Dies führt dazu, dass die hierarchische Organisation immer mehr an Macht verliert. 

Interne Kollaboration – die Personalbeurteilung
Expertentum wird selten in Stellenbeschreibungen ausgeschrieben, Teamfähigkeit dagegen ist mittlerweile ein Standardcharakterzug, der hoch gefragt ist. Die Teamfähigkeit führt dazu, dass die Entwicklung unserer Gesellschaft dahin geht, dass Teammitglieder sich auch gegenseitig beurteilen und ihren Vorgesetzten noch dazu. Das ist in den meisten Unternehmen sicherlich noch Zukunftsmusik. Was wir aber heute vorfinden ist die Vorstufe dazu: das gute alte Mitarbeitergespräch.

Leider ist das Mitarbeitergespräch nur auf Konzernebene üblich. Der Mittelstand führt dieses noch ein. Dabei gibt es viele Vorteile für das Unternehmen, wenn Teams die Leistung des Einzelnen bewerten. Erfahrungsgemäß ist die Gemeinschaft objektiver und gerechter als jeder einzelner von uns.

Eine kollaborative Beurteilung kann z. B. nach jedem abgeschlossenen Projekt durchgeführt werden. Der stets wechselnde Projektleiter bewertet die Leistung der Teammitglieder und die Teammitglieder bewerten die Leistung des Projektleiters. Über eine feste Zeitgröße hinweg, wird die Bewertung immer objektiver und dient dem Einzelnen als Spiegelbild und als Basis zur Weiterentwicklung.

Interne Kollaboration – die eigene Immobilie
Auch die Räumlichkeiten, in welchen Unternehmen arbeiten, zeigen immer mehr, dass Kollaboration gefragt ist. Offene Büros sollen dafür sorgen, dass der Austausch und die informelle Kommunikation gefördert werden. Somit wird auch die Kollaboration innerhalb des Unternehmens gefördert.

Auch Führungskräfte finden ihre Schreibtische immer mehr im offenen Büro, bei ihren Mitarbeitern. Auf diese Weise wird auch die Kommunikation und der informelle Austausch zum Vorgesetzten gefördert. Unerreichbar kann er dann nicht mehr sein.

Interne Kollaboration – das Unternehmenswissen
Ein weiteres Anzeichen für den Abbau des Expertentums im Unternehmen ist der Aufbau von einem gemeinsamen Daten-Pool auch sog. "Wikis". Diese sollen dazu dienen, das Unternehmenswissen zu sammeln und es gemeinsam weiter zu entwickeln.

Die ersten Anfänge dafür waren die noch heute weit verbreiteten "Verbesserungsvorschläge". Mitarbeiter geben ihr Wissen weiter, indem sie auf Verbesserungspotentiale hinweisen. Dies ist jedoch nicht transparent genug, also stehen nun für alle Mitarbeiter in Unternehmen mit Wikis eine IT-basierte Datenbank zur Verfügung, welche das enorme Wissen auch für die nächste Generation zur Verfügung stellt.

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