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Körpersprache: Fünf Tipps für ein sympathisches Auftreten

Lesezeit: 2 Minuten Körpersprache sagt viel über Ihre Gefühle und Empfindungen aus. Ihr Gesprächspartner reagiert auf die Zeichen der nonverbalen Kommunikation.

2 min Lesezeit
Körpersprache: Fünf Tipps für ein sympathisches Auftreten

Körpersprache: Fünf Tipps für ein sympathisches Auftreten

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Mit der richtigen Körpersprache kommen Sie gut bei anderen Menschen an. Senden Sie Signale aus, die Sie zu einem angenehmen Zeitgenossen machen – selbstbewusst, ohne arrogant zu wirken, freundlich, ohne unterwürfig zu sein. Mit einem Wort: authentisch.

1. Die offene, aufrechte Haltung

Stehen Sie gerade und aufrecht. Ein guter Bodenkontakt und leicht nach außen geöffnete Füße geben Ihnen einen sicheren Stand. Nehmen Sie die Schultern zurück, aber achten Sie darauf, dass Sie nicht verspannt wirken. Der Oberkörper darf leicht nach vorn geneigt sein, der Kopf sollte in einer geraden Haltung sein. Das berühmte „den Kopf nicht hängen lassen“ besitzt in der nonverbalen Kommunikation eine große Bedeutung! Hände in den Hosentaschen sollten Sie vermeiden. Wenn Sie einen Raum betreten – oder generell beim Gehen – sind große Schritte, die Ihrer Körpergröße entsprechen, von Vorteil.

2. So sitzen Sie richtig

Auch hier gilt: Eine aufrechte Sitzhaltung bringt Ihnen Sympathien ein. Nutzen Sie die gesamte Sitzfläche aus. Wer an der Vorderkante sitzt, signalisiert Angespanntsein und Unsicherheit. Lässiges Sitzen bedeutet Desinteresse am Gegenüber – gemütliches und entspanntes Sitzen kann allerdings im Umgang mit Freunden, in der eigenen, häuslichen Umgebung, durchaus passend sein. Ob die Beine übereinander geschlagen werden dürfen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Klar ist dagegen: Verschränken Sie die Arme nicht vor der Brust!

Verpönt ist auch das Überkreuzen der Arme hinter dem Kopf. Diese Haltung wird häufig von Vorgesetzten eingenommen, die damit ihre Überlegenheit demonstrieren möchten. Einer sympathischen Ausstrahlung ist dieses Zeichen der vermeintlichen Überlegenheit nicht unbedingt zuträglich.

3. Wohin mit den Händen?

Es bleibt die Frage: Was machen Sie am besten mit Ihren Händen? Bei einer stehenden Haltung sind Arme und Hände seitlich am Körper gut aufgehoben – aber locker, nicht steif. Wenn Sie sitzen, achten Sie auf eine offene Handhaltung, die Handflächen dürfen nach oben zeigen. Spielen Sie nicht herum. Wer sich ständig ins Gesicht fasst oder mit seinen Haaren spielt, erzeugt Unsicherheit.

In der Deutung der Körpersprache kommt es auch immer auf die jeweilige Situation an. Im Bewerbungsgespräch kann ein ständiges Reiben am Ringfinger als Anzeichen für eine geringe Stressresistenz interpretiert werden. Zumindest sind häufige Handbewegungen immer ein Indiz für Nervosität und Unsicherheit.

4. Blickrichtung – ein entscheidender Faktor in der Körpersprache

Natürlich sollen Sie Ihren Gesprächspartner ansehen. Das heißt aber nicht, dass Sie ununterbrochen Blickkontakt halten müssen! Ein unverwandtes „in die Augen sehen“ vermittelt leicht den Eindruck des Anstarrens. Viel wichtiger ist die Linie, die Ihr Körper zum Gegenüber bildet. Wenden Sie sich mit dem ganzen Körper zu, dann können Sie während des Gesprächs auch einmal zur Seite sehen.

Was Sie sagen, ist nicht so entscheidend wie das „Wie“. Dazu gehört: Lächeln Sie, dann wird Ihre Stimme gleich einen Tick freundlicher. Schütteln Sie nicht unbewusst den Kopf, wenn Sie „Ja“ sagen. Die Aussage und die Körperhaltung sollten übereinstimmen, wenn Sie offen und ehrlich kommunizieren möchten.

5. Unbewusste Gesten vermeiden

Um herauszufinden, wie Sie auf andere wirken, ist ein Feedback wichtig. Sprechen Sie mit einem Menschen, dem Sie voll und ganz vertrauen, über dieses Thema. So finden Sie schnell heraus, welche Gesten und Mimiken Sie häufig zeigen. Arbeiten Sie daran, diese „Sprache des Unterbewusstseins“ zu kontrollieren.

Einige Gesten werden in der Körpersprache als Indizien für Unsicherheit und Unehrlichkeit bezeichnet. Dazu gehört beispielsweise: Wer sich ständig an die Nase fasst, der lügt. Solche Faktoren können Sie mit Eigen- und Fremdreflexion leicht ausschließen!

Bildnachweis: pathdoc / stock.adobe.com

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