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Kinderorientiertes Marketing – Die Bedeutung der Kinder ist groß

Lesezeit: 2 Minuten Kinder beeinflussen ihre Eltern bei der Kaufentscheidung. Zudem erhalten viele Kinder von ihren Eltern regelmäßig Taschengeld oder Geldgeschenke. Aus diesem Grund besitzen Kinder eine hohe Kaufkraft. Deshalb stellen sie für Unternehmen eine interessante Zielgruppe dar, die mit geeigneten Marketingmaßnahmen angesprochen werden sollte.

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Kinderorientiertes Marketing – Die Bedeutung der Kinder ist groß

Kinderorientiertes Marketing – Die Bedeutung der Kinder ist groß

Lesezeit: 2 Minuten

Kinder als Kunden im Fokus der Unternehmen

Die Anzahl der Kinder ist in Deutschland rückläufig. Nichtsdestotrotz gewinnen Kinder als Zielgruppe für die Unternehmen an Bedeutung. Die Hauptgründe hierfür liegen in der Tatsache, dass die Kinder zunehmend selbst über eine hohe Kaufkraft verfügen und die Kaufentscheidungen der Eltern beeinflussen.

Aus diesem Grund gibt es viele Unternehmen, die spezielle Produkte und Dienstleistungen für Kinder anbieten. Als Beispiele hierfür sind Unternehmen aus folgenden Branchen zu nennen:

  • Spielzeugindustrie
  • Bekleidungsindustrie
  • Möbelindustrie
  • Zeitschriften- und Bücherverlage
  • Getränkeindustrie
  • Lebensmittelindustrie
  • Gastronomie

In all diesen Branchen gibt es spezielle Angebote, die sich direkt an Kinder richten. Als Beispiele für solche Angebote sind Kinder- und Jungendzeitschriften wie die Bravo und die Wendy, Getränke wie Capri Sonne und Kindersekt aber auch spezielle Kindergerichte wie das Happy Meal zu nennen.

Kinder bitten ihre Eltern diese Produkte zu kaufen oder kaufen sich diese Produkte selbst, wenn sie selbst über Geld verfügen. Aus diesem Grund versuchen Unternehmen im Rahmen von zielgruppenorientiertem Marketing, das Interesse eines Kindes für ein Produkt zu wecken.

Die Kaufkraft der Kinder in Deutschland

Mit Beginn der Schulzeit erhalten die meisten Kinder in Deutschland von ihren Eltern ein Taschengeld. Damit haben Sie die Möglichkeit, sich selbst etwas zu kaufen. Grundschulkinder erhalten zumeist ein sehr kleines Taschengeld. In der Regel beläuft es sich auf einen Wert von bis zu 10 Euro im Monat. Kinder in diesem Alter sparen in der Regel nicht. Sie geben das Taschengeld bzw. ihre Geldgeschenke gleich aus und kaufen sich zum Beispiel Süßigkeiten, Zeitschriften oder andere Kleinigkeiten.

Ältere Kinder und Jugendliche hingegen sind vielfach bereit, über einen längeren Zeitraum auf eine größere Anschaffung zu sparen. Aus diesem Grund kaufen ältere Kinder und Jugendliche von ihrem Ersparten zum Beispiel PC-Spiele und Spielkonsolen.

Die gesamte Kaufkraft der Kinder in Deutschland beträgt mehrere Milliarden Euro im Jahr. Aus diesem Grund sind die Unternehmen bemüht, Kinder direkt anzusprechen. Dafür unterbreiten sie den Kindern zielgruppenspezifische Angebote und versuchen diese für die Kinder attraktiv zu machen.

Der Einfluss der Kinder auf die Kaufentscheidungen

Kinder, die mit ihren Eltern einkaufen gehen, äußern beim Einkauf Wünsche. Viele Eltern berücksichtigen beim Einkauf die Wünsche der Kinder. Aus diesem Grund sind die Kinder maßgeblich bei der Kaufentscheidung beteiligt.

Bei den Wünschen der Kinder gibt es Unterschiede. So ist es zum Beispiel denkbar, dass ein Kind einen allgemeinen Wunsch äußert oder eine konkrete Vorstellung hat. Jüngere Kinder äußern häufig allgemeine Wünsche und sagen beispielsweise, dass sie einen Joghurt zum Essen oder eine Puppe zum Spielen haben wollen. Bei älteren Kindern sind die Wünsche häufig spezifischer. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass die Kinder sich einen Joghurt oder eine Puppe von einer bestimmten Marke wünschen. In diesem Fall besteht bei den Kindern bereits ein gewisses Markenbewusstsein, das aus einem erfolgreichen kinderorientierten Marketing resultiert.

Bildnachweis: Syda Productions / stock.adobe.com

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