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Keine Angst vorm Personalgespräch – So bereiten Sie sich richtig vor

Lesezeit: 2 Minuten Ihr Chef ist nicht nur Vorgesetzter, sondern auch Sparring-Partner im Karrierering und er hat die Pflicht, Sie in einem neutralen Licht zu beurteilen, Ihre Stärken zu fördern und Ihnen zu helfen, Ihre Schwächen in Stärken umzuwandeln. Um eine solche Konversation professionell zu führen, sollten Sie sich optimal darauf vorbereiten. Hier sind 5 Tipps wie Sie dabei am besten vorgehen.

2 min Lesezeit
Keine Angst vorm Personalgespräch – So bereiten Sie sich richtig vor

Keine Angst vorm Personalgespräch – So bereiten Sie sich richtig vor

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Evaluieren und analysieren Sie das vergangene Jahr

Vor dem Personalgespräch nehmen Sie sich die Zeit und erstellen Sie eine Zusammenfassung aller Dinge oder Meilensteine, die für Sie den Verlauf des vergangenen Jahres ausgemacht haben. Sie sollten dabei zwei Kategorien bilden, wobei die eine für die positiven und die zweite für die weniger guten Dinge steht. Listen Sie Ihre Erfolge auf, aber auch Ihre Misserfolge.

Gehen Sie dann her und analysieren Sie beide Seiten sehr genau, das heißt, ordnen Sie den positiven Geschehnissen und Erfolgen sowie den negativen Vorfällen  beziehungsweise Misserfolgen Gründe und Analysebeispiele zu. Um das Ganze so glaubwürdig wie möglich zu gestalten, sollte Ihre Abhandlung neutral und faktisch gehalten sein. Nun haben Sie die Basis für Ihre Gesprächsführung erstellt.

Halten Sie Verbesserungs- und Lösungsvorschläge bereit

Selbst die Liste der positiven Ereignisse oder Erfolge birgt noch Raum für Verbesserungen. Sollten Sie Optimierungen sehen, dann listen Sie diese auf. Alle negativen Ereignisse oder Misserfolge sollten Sie zunächst durch sogenannte “Learnings“ ergänzen: Was haben Sie daraus gelernt? Abschließend sind hier Lösungsvorschläge für Verbesserungen darzustellen.

Erkennen Sie Ihre eigenen Stärken und Schwächen

Niemand ist perfekt und Sie ernten bei Ihrem Chef mehr Punkte, wenn Sie offen und ehrlich auch über Ihre Schwächen sprechen können. Es ist nicht leicht, dies zu tun, es gehört jedoch zu einer gesunden Selbstkritik, die erst einmal gelernt sein will. Üben können Sie das, indem Sie in Ihren Arbeitsalltag ein gesundes Maß an Selbstkritik integrieren. Ziehen Sie nach jedem Abschluss eines Projekts Bilanz. Bewerten Sie nichts über, aber stapeln Sie auch nicht zu tief. Wenn etwas extrem gut gelaufen ist, dann dürfen Sie sich auch gerne selbst auf die Schultern klopfen.

Gehen Sie selbstsicher in Ihren Gesprächstermin

Gehen Sie ohne Furcht in das Gespräch, nehmen Sie Ihre Liste mit, denn dies ist Ihre Gesprächsunterlage. Geben Sie Ihrem Chef die Hand und schauen Sie ihm dabei in die Augen. Der Händedruck ist dabei sehr wichtig. Wenn es Ihnen hilft, dann lockern Sie die Atmosphäre etwas auf, indem Sie zunächst einen Smalltalk über der Wetter oder die jüngsten Nachrichten halten. Das hilft, das Eis zu brechen und sich zu entspannen.

Vom Wetter können Sie dann aufgelockerter zu den klimatischen Ereignissen Ihres Arbeitslebens übergehen. Ihr Vorgesetzter wird Sie dann bitten, sich zu setzen und als Einleitung den Grund des Gespräches erörtern. Er wird dann entweder mit einer Analyse und Bewertung aus seiner Sicht beginnen oder es Ihnen überlassen, das Wort zu ergreifen.

In beiden Fällen ist es wichtig, dass Sie sich nicht aus dem Konzept bringen lassen und Ihre Liste abarbeiten. Wenn es Sie beruhigt, dann erklären Sie Ihrem Gesprächspartner die Inhalte Ihrer Liste, er oder sie wird das begrüßen.

Scheuen Sie sich nicht, Ihre Wünsche zu äußern

Lassen Sie sich  nicht von negativen Gesprächsinhalten demotivieren. Eine Münze hat immer zwei Seiten. Wenn Ihr Chef auf negative Dinge zu sprechen kommt, dann versuchen Sie, die positive Seite der Angelegenheit herauszustellen. Geben Sie Fehler und Schwachstellen ruhig zu und äußern Sie Fortbildungswünsche, um Negatives in Zukunft auszuschließen. Geschulte Mitarbeiter sichern immerhin das Bestehen und Fortkommen des Unternehmens.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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