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Karriere: Mangelnde soziale Kompetenz lässt 90 Prozent der Führungskräfte scheitern

Lesezeit: < 1 Minute Im Bewerbungsgespräch lässt sich nur die fachliche, nicht jedoch die soziale Kompetenz einer potentiellen Führungskraft abklopfen. Einen umfassenderen Eindruck erhalten Sie zwar in Assessment-Centern, in denen die Kandidaten auch in jobähnlichen Situationen beobachtet werden können. In der Praxis scheitern dennoch bis zu 90 % der Führungskräfte an mangelnder sozialer Kompetenz. Auf diese potentiellen Defizite sollten Sie bei Bewerbern achten:

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Karriere: Mangelnde soziale Kompetenz lässt 90 Prozent der Führungskräfte scheitern

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Fehlende Führungserfahrung
Natürlich möchte jeder Mitarbeiter im Unternehmen aufsteigen und eine höher dotierte Stelle besetzen. Auch trauen sich die meisten Mitarbeiter oder Bewerber durchaus eine Führungsaufgabe zu. Ist es jedoch die 1. Position mit Personalverantwortung, hat der Bewerber selbst noch kein Gefühl dafür, wie es mit seiner Führungskompetenz bestellt ist. Klopfen Sie den Lebenslauf auf eventuelle Führungserfahrung ab. Vielleicht hat der Kandidat bereits in einem anderen Umfeld Führungserfahrung sammeln können, z. B. als Klassensprecher, in der Vereinsführung oder er hat in einem früheren Job bereits Studenten oder Prakitkanten angeleitet.

Fremde Unternehmenskultur
Ein Grund, im Unternehmen als Führungskraft zu scheitern, ist das Aufeinanderprallen von Kulturen. Kommt der Bewerber aus einer anderen Branchen, kann er an andere Umgangsformen untereinander und gegenüber den Kunden gewöhnt sein. Deshalb sollten Sie schon bei der Einstellung überlegen, ob der Bewerber zu Ihrem Unternehmen passt, bzw. ob er sich in Ihr Unternehmen eingliedern kann.

Einzelkämpfermentalität
Manche Führungskräfte sind Einzelkämpfer, die Ihre Kollegen links und rechts kaum wahrzunehmen und schon gar nicht integrieren. Wer mit solchen Scheuklappen auftritt, verpasst viele zwischenmenschliche Informationen. Außerdem wird er kaum Aufgaben delegieren können, weil er lieber alles alleine macht. Dadurch belastet er sich zu sehr mit Detailaufgaben und vernachlässigt seine eigentliche Aufgabe – das Führen der Mitarbeiter.

Mangelnde Kommunikation
Unerfahrene Führungskräfte haben oft kein stringentes Informations- und Kommunikationsverhalten. So werden Informationen nicht an alle Mitarbeiter verteilt, Kritik an bestimmten Mitarbeiter wird nicht ausreichend begründet oder das direkte Gespräch wird zugunsten eine Kommunikation über E-Mails ganz gemieden. Ein Führungstraining kann jungen Führungskräften helfen, gleich zu Beginn des neuen Jobs, Fehler zu vermeiden.

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