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Karawane der Verzweifelten: Jetzt beginnt der Tourismus wegen Stammzellen

Lesezeit: < 1 Minute Es begann mit einer leichten Schwäche in der Hand. 2003 erhielt David Ames die niederschmetternde Diagnose: Er ist an Lou Gehring erkrankt, einer tödlichen Nervenkrankheit. Sie kann bislang nicht geheilt werden – in den USA und Europa zumindest. In Argentinien jedoch fand Ames einen Arzt, der die Krankheit mit Stammzellen behandelt. Der junge Anwalt verkaufte darufhin sein ganzes Hab und Gut und flog nach Buenos Aires.

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Karawane der Verzweifelten: Jetzt beginnt der Tourismus wegen Stammzellen

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Fälle wie dieser häufen sich. Während in den nördlichen Industrieländern noch die Ethik-Kommissionen tagen, wird in Schwellenländern bereits fieberhaft an Therapien mit Stammzellen gearbeitet. Krankenhäuser wie das Regina Mater in Buenos Aires oder das Chaoyang Hospital in Beijing verzeichnen regen Zulauf. Anwalt Ames etwa hat in Argentinien bereits Stammzellen injiziert bekommen, die ihm zuvor aus dem Mark des Hüftknochens entnommen wurden. Und chinesische Neurologen behandeln schon ein Dutzend querschnittsgelähmter Amerikaner. Das Versprechen: Die Stammzellen bilden neue Nervenbahnen, die Lähmungen gehen zurück. Wissenschaftlich sind die Therapieerfolge aber nicht. Namhafte Experten warnen: Anstatt ihr letztes Geld zweifelhaften Quacksalbern zu geben, sollten die Erkrankten lieber seriöse Forschung unterstützen.

Einschätzung: Hier wird mit Hoffnung ein schmutziges Geschäft gemacht.

Aber: Auch seriöse Wissenschaftler werden bald keine Alternativen haben als sich auch in Schwellenländern anzusiedeln. Schon jetzt führen namhafte US-Pharma-Unternehmen ihre Testreihen mit Stammzellen in Südamerika durch.

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