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Journalisten mögen keine Newsletter

Lesezeit: < 1 Minute Man könnte sich doch eine Menge Arbeit sparen in der Pressearbeit: Verschicken wir unseren Newsletter doch einfach auch an die Medien. Die Redaktion wird sich schon etwas heraussuchen und abdrucken. Das funktioniert leider nicht.

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Journalisten mögen keine Newsletter

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Journalisten mögen keine Newsletter
Egal ob Sie sie nun klassisch per Post oder als Email-Newsletter verschicken, Presseveröffentlichungen können Sie daraus kaum erwarten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Sie den Papierkorb des Redakteurs füllen – den unter dem Schreibtisch oder den auf dem Desktop. Wenn sie meinen, dass in Ihrem nächsten Newsletter interessante Informationen für die Medien drin stecken, schicken Sie ein paar Tage vorher eine gezielte Pressemitteilung.

Unterschiede zwischen Newsletter und Pressemitteilung
Newsletter und Pressemitteilung unterscheiden sich in vielen Punkten. Mit der Pressemitteilung wollen Sie eine breite Öffentlichkeit über die Medien ansprechen. Der Newsletter wendet sich direkt an – zumeist bestehende – Kunden oder Partner. Im einen Fall wenden Sie sich an die Presse, mit der Bitte um Veröffentlichung, im anderen adressieren Sie direkt die Zielgruppe. Das verändert den Text bis hin zur Ansprache.

Einen Newsletter verschicken Sie in der Regel mit einer direkten Anrede: "Sie". Aus Erfahrung enthalten sie aber nur sehr selten dringend wichtige Informationen und sind deshalb deutlich weniger aktuell. Wenn Journalisten Newsletter abonnieren, dann vor allem zur Beschaffung von Hintergrundinformationen. Die bestellten Email-Newsletter in den Postfächern stapeln sich zu hunderten in ungelesenen Ordnern usw. Außerdem halten Sie sich bitte vor Augen: ein Journalist wird nur in Ausnahmefällen eine Information verarbeiten, die quasi an der Redaktion "vorbei" schon längst bei hunderten oder tausenden Lesern angekommen ist. 

Newsletter sind nicht mediengerecht
Es hilft auch nicht, wenn Sie den Newsletter einfach mit einer neuen Überschrift als Pressemitteilung verschicken. Der Text wird dadurch nicht mediengerechter. Die Versuchung ist groß, mit Copy & Paste die Pressearbeit zu vereinfachen. Mit etwas mehr Mühe und einem klaren Fokus auf die jeweilige Zielgruppe, werden Sie bessere Ergebnisse erzielen.

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