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Jetzt zulässig: Bareinlagen können Sie in Sacheinlagen umwandeln

Lesezeit: < 1 Minute Die Stammeinlagen von GmbH-Gesellschaftern erfolgen meist durch Geldzahlungen (Bareinlagen). Das muss aber nicht sein. Gesetzlich ist ausdrücklich geregelt, dass auch Sacheinlagen zulässig sind. Als Sacheinlagen kommen gegenständliche Vermögensgüter, aber auch Forderungen und Rechte in Betracht.

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Jetzt zulässig: Bareinlagen können Sie in Sacheinlagen umwandeln

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In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Bareinlagen nachträglich in Sacheinlagen umgewandelt werden sollen. Das gilt auch bei Kapitalerhöhungen. Ein typischer Fall: Ein Gesellschafter hat der GmbH ein Darlehen gewährt und möchte die Darlehensforderung ganz oder zum Teil einbringen – als Sacheinlagen anstelle der vereinbarten Bareinlage.

Das ist ohne weiteres möglich, hat jetzt das Landgericht Stuttgart entschieden. Vorausgesetzt diese beiden Bedingungen für die Umwandlung von Bareinlagen in Sacheinlagen sind erfüllt (LG Stuttgart, Az: 32 T1/04 KfH):

– Die Umwandlung der Bareinlagen in Sacheinlagen muss von der Gesellschafterversammlung beschlossen werden.

– Für die Sacheinlagen gelten dieselben Erfordernisse wie sonst auch. Das heißt insbesondere: Damit die Werthaltigkeit der Sacheinlagen überprüfbar ist, muss der Gesellschafterbeschluss die Sacheinlagen genau bezeichnen und auch klare Wertangaben enthalten.

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