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Jetzt daran denken: Das steuergünstige Extra zur Urlaubszeit

Lesezeit: < 1 Minute Zahlen Sie Ihren Mitarbeitern zusätzlich zum regulären Gehalt Sondervergütungen wie z. B. Urlaubsgeld, müssen Sie als Arbeitgeber zusätzlich deutlich höhere Abgaben zahlen. Die Mitarbeiter profitieren häufig kaum von der Zahlung, weil für sie die Steuerbelastung steigt. Doch das muss nicht sein: Sie können das Urlaubsgeld auch als so genannte Erholungsbeihilfe auszahlen (§ 40 Abs. 2 Nr. 3 Einkommensteuergesetz).

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Jetzt daran denken: Das steuergünstige Extra zur Urlaubszeit

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Dann wird nur eine Pauschalsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer fällig. Sozialabgaben zahlen aber weder Sie noch Ihre Mitarbeiter. Die Beihilfe können Sie auch an mitarbeitende Angehörige zahlen!
So viel dürfen Sie zahlen
Für die pauschal versteuerte Beihilfe gibt es Höchstbeträge pro Jahr:
  • 156 Euro für jeden Mitarbeiter
  • 104 Euro für den Ehepartner
  • 52 Euro für jedes Kind
Ein verheirateter Mitarbeiter (oder angestellter Lebenspartner) mit 2 Kindern kann also 364 Euro netto als Urlaubsbeihilfe bekommen. Für Sie als Arbeitgeber fallen insgesamt Kosten von ca. 460 Euro (ohne Kirchensteuer) an, die Sie vollständig als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen.
Die pauschal versteuerte Erholungsbeihilfe ist an keine besonderen Bedingungen geknüpft. Sie müssen lediglich einige Regeln beachten:
  • Die Urlaubsbeihilfe muss im zeitlichen Zusammenhang mit dem Urlaub gezahlt werden, das heißt 3 Monate vorher oder nachher.
  • Sie dürfen mehrmals im Jahr Urlaubsbeihilfen zahlen. Die oben genannten Beträge dürfen aber insgesamt nicht überschritten werden.
  • Sie dürfen die Beihilfe nur zusätzlich zum regulären Gehalt zahlen.
  • Die Pauschalsteuer dürfen Sie nicht auf den Mitarbeiter abwälzen.

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