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Ist der 11. September ein Smalltalk-Anlass?

Lesezeit: 2 Minuten Trauriger Anlass: Am 11. September 2001 starben bei einem Terroranschlag auf das WTC in New York 2752 Menschen. Immer, wenn sich dieser Tag jährt, wird in allen Medien an das traurige Ereignis erinnert. Für den Smalltalk eignet sich dieses Thema gewiss nicht. Doch was tun Sie, wenn es zur Sprache kommt?

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Ist der 11. September ein Smalltalk-Anlass?

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Smalltalk und politische Korrektheit
Für die Medien gehört es zur politischen Korrektheit, auf den 11. September einzugehen. Politische Korrektheit gehört zweifellos auch zum Smalltalk. Ernste Themen wie Terror und Tod in der Regel nicht. Eine sehr einleuchtende Begründung, warum der 11. September kein zwingendes Thema ist, liefert Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie: Am 10. September starben 25.000 Menschen an Hunger, am 12. September auch.

Wie finden Sie im Smalltalk die richtigen Worte?
Warum der 11. September sich Ihnen nicht aufdrängt, haben Sie für sich vielleicht schon beschlossen. Nur wenn die Erwähnung des Ereignisses wirklich ein inneres Bedürfnis ist, dürfen Sie das Thema im Smalltalk kurz anreißen. Vertiefen sollten Sie es keinesfalls: Ist der 11. September für Sie nicht mit tatsächlicher Anteilnahme verbunden, schweigen Sie lieber. Spricht das Thema jemand anderes an, müssen Sie Ihr Schweigen nicht begründen. Sie können es aber tun, falls Sie sich damit besser fühlen.

So drücken Sie es im Smalltalk am besten aus
Sicher möchten Sie einem Gesprächspartner, der das Thema 11. September im Smalltalk anschneidet, nicht auf die Füße treten. Geeignete Formulierungen, mit denen Sie Ihren Verzicht schonend ausdrücken, sind folgende:

"Ich möchte zum 11. September nichts sagen. Ich finde, das Datum ist so schon traurig genug, ohne dass ich durch meine Äußerungen alles noch trauriger machen muss." Dafür wird Ihr Gegenüber Verständnis haben.

"Mich hat der 11. September ebenfalls betroffen gemacht. Nehmen Sie mir es bitte nicht übel, wenn ich dazu nichts sage." Ihr Gesprächspartner wird daraufhin das Thema wechseln.

"Ich spüre, wie betroffen Sie sind. Entschuldigen Sie, wenn ich selber nichts zu diesem traurigen Thema sage. Ich höre Ihnen aber gerne zu." Ihr Gegenüber scheint ein echtes Bedürfnis zu haben, über den 11. September zu reden. Verschließen Sie sich ihm nicht. Hören Sie zu. Sie müssen aber selber nichts sagen, wenn Sie das nicht wollen.

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