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Investitionsrechnung: Bewertung der Wirtschaftlichkeit

Lesezeit: 2 Minuten Bei der Investitionsrechnung gibt es einiges zu beachten: Die Entscheidung für eine Investition ist nämlich sowohl ein technisches als auch ein kaufmännisches Problem. Für die wirtschaftliche Beurteilung einer zukünftigen Investition nutzen Sie die Verfahren der betriebswirtschaftlichen Investitionsrechnung.

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Investitionsrechnung: Bewertung der Wirtschaftlichkeit

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Statische und dynamische Verfahren der Investitionsrechnung
In der Praxis unterscheidet man zwischen statischen und dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung. Dabei sind die 2 folgenden grundsätzlichen Schritte relevant:

1. Technische Vorauswahl zulässiger Investitionsalternativen
Dabei handelt es sich um die Prüfung anhand technischer und sachlicher Kriterien, ob die geplanten Maßnahmen und Schritte zulässig sind. Bei der Investition in ein neues Konstruktions-System müssen Sie beispielsweise den technischen Stand, die Kapazität, Kenntnisse der Mitarbeiter und andere Kriterien in Betracht ziehen.

2. Wirtschaftliche Beurteilung durch eine Investitionsrechnung
Zusätzlich müssen Sie die mit der Investition verbundenen Einnahmen und Ausgaben (den sog. Cash-Flow) bewerten, um eine Aussage über die Wirtschaftlichkeit zu treffen. Dabei helfen Ihnen die Verfahren der Investitionsrechnung, anhand derer Sie eine betriebswirtschaftliche Investitionsentscheidung treffen können.

Für die wirtschaftliche Beurteilung einer Investition nutzen Sie die Verfahren der betriebswirtschaftlichen Investitionsrechnung. In der Praxis unterscheidet man zwischen statischen und dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung.

Statische Verfahren der Investitionsrechnung
Die statischen Methoden sind sogenannte Hilfsmethoden oder Überschlagsmethoden. Ihr Vorteil ist: Sie sind relativ einfach zu berechnen. Sie müssen allerdings bedenken, dass die zeitliche Struktur der Einnahmen und Ausgaben und somit ein eventueller Einnahmenüberschuss (Cash-Flow) hier nicht berücksichtigt, und somit in dieser Investitionsrechnung vernachlässigt werden.

Praxis-Tipp: Wann Sie die statische Methoden der Investitionsrechnung nicht anwenden sollten
Setzen Sie die statischen Methoden nur ein, wenn keine ausgeprägten Unterschiede der Cash-Flows zwischen den einzelnen Jahren bestehen oder wenn der zeitliche Verlauf nicht genau prognostiziert werden kann. Ansonsten müssen Sie sich mit den dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung vertraut machen.

Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung bei Berücksichtigung des zeitlichen Verlaufs der Cash-Flows
Wollen Sie in Ihrer Investitionsrechnung auch den zeitlichen Verlauf der Cash-Flows berücksichtigen, dann müssen Sie ein dynamisches Verfahren anwenden. Dabei müssen Sie zukünftige Einnahmenüberschüsse mit einem zu bestimmenden Zinsfaktor abzinsen.

Finanzieren Sie die Investition mit Ihren eigenen Mitteln, so entstehen Ihnen sog. Opportunitätskosten (= Kosten, die sich durch die Möglichkeit einer anderen Verwendung ergeben), denn Ihnen entgehen Gewinne aus alternativen Kapitalanlagemöglichkeiten. Sie könnten das Geld ja auch zu Ihrer Hausbank bringen und dort anlegen. In diesem Fall nehmen Sie als Kalkulationszinssatz den Zinssatz, den Sie durch die Anlage am Kapitalmarkt erhalten (= Haben-Zinsfuß ).

Finanzieren Sie die Investition durch Fremdkapital, dann entspricht der Kalkulationszinsfuß dem Kreditzinssatz (= Soll-Zinsfuß ).

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