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Insolvenz im betriebswirtschatlichen Sinne

Lesezeit: 1 Minute Das Wort Insolvenz kennt jeder. Im betriebswirtschaftlichen Sinne unterscheidet man Insolvenz und drohende Insolvenz. Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn es darum geht, wer einen Insolvenzantrag stellen darf.

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Insolvenz im betriebswirtschatlichen Sinne

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Insolvenz nach § 17 InsO
Eine Insolvenz (oder Zahlungsunfähigkeit) nach § 17 der Insolvenzordnung (InsO) liegt dann vor, wenn ein Unternehmen nicht in der Lage ist, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Es ist unwichtig, wie hoch eine Forderung ist, oder ob sie ernsthaft eingefordert wird. Entscheidend ist ausschließlich, dass gegen ein Unternehmen eine Zahlungsaufforderung vorliegt, die es nicht erfüllen kann. Dann können die Gläubiger den Insolvenzantrag stellen.

Drohende Insolvenz nach § 18 InsO
Eine drohende Insolvenz gemäß § 18 der Insolvenzordnung (InsO) liegt vor, wenn das Unternehmen voraussichtlich nicht imstande sein wird, Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nachzukommen. Bei drohender Zahlungsunfähigkeit kann nur das Unternehmen selbst Insolvenzantrag stellen.

Insolvenzverfahren
Im Insolvenzverfahren erlässt das Insolvenzgericht einen Eröffnungsbeschluss und ernennt einen Insolvenzverwalter. Mit der Verfahrenseröffnung wird das Vermögen des Unternehmens beschlagnahmt, so dass es die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis darüber verliert. Weiterhin gehen die arbeitsrechtlichen Verpflichtungen des Unternehmens auf den Insolvenzverwalter über.

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