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Innovationen fördern: 5 Schritte um neue Ideen hervorzubringen

Lesezeit: 2 Minuten Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, müssen Unternehmen heute in immer kürzeren Abständen Innovationen und Neuerungen hervorbringen. Ein strukturiertes Innovationsmanagement kann dabei helfen, Ideen nicht zufällig entstehen zu lassen, sondern durch einen zielgerichteten Prozess aktiv hervorzubringen. Lesen Sie hier 5 Schritten, wie Sie Innovationen fördern können.

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Innovationen fördern: 5 Schritte um neue Ideen hervorzubringen

Innovationen fördern: 5 Schritte um neue Ideen hervorzubringen

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Idee, Erfindung, Innovation – alles dasselbe?

Die Worte Idee, Einfall, Erfindung oder Innovation werden fälschlicherweise oft synonym verwendet. Ein Einfall, eine Idee wird aber erst dann zur Innovation, wenn sie vom Markt angenommen wird und Sie mit ihr Gewinne erzielen können!

Ideen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie Kundenbedürfnisse erfüllen

Das „erfolgreich am Markt platzieren“ kann man natürlich in gewisser Weise steuern. Hier betritt das Marketing die Bühne: Letztlich werden nur jene Produkte erfolgreich sein, die einen Kundenwert schaffen. Aus diesem Grund muss das Marketing Innovationen fördern und sich in diesem Bereich engagieren. Marketing spielt in den unterschiedlichen Phasen des Innovationsprozesses wichtige und auch sehr unterschiedliche Rollen.

Eine Innovation zu erzeugen, muss also kein Zufall sein, sondern ist das Ergebnis eines zielgerichteten Prozesses, der gezielt Innovationen generiert und letztlich vermarktet.

Innovationen fördern – was bedeutet das?

Innovationen fördern bedeutet Innovationsmanagement zu betreiben. Wikipedia definiert Innovationsmanagement als die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen in Organisationen. Dabei wird das Management von Innovationen als Teil der Umsetzung der Unternehmensstrategie aufgefasst und kann sich im Marketing-Kontext auf Produkte und Dienstleistungen beziehen.

Die Entwicklung von Innovationen kann gezielt gefördert, gesteuert und gemanagt werden!

Dazu müssen Innovationsquellen gezielt aufgespürt und die „Innovationsgeburt“ strukturiert bearbeitet werden. Die folgenden Schritte sind zu beachten, wenn Sie Innovationen fördern wollen:

1. Die Phase der aktiven Ideen-Generierung

  • Ideengeber und Ideenquellen müssen identifiziert werden, um Input aus diesen Quellen strukturiert einfordern zu können. Ideengeber können beispielsweise Mitarbeiter, Kunden, Partner oder der Markt selbst sein.
  • Um insbesondere unternehmensintern viele Ideen generieren zu können, muss eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur vom Management vorgelebt und Ideen belohnt werden.
  • Eine umfangreiche Marktforschung und -Betrachtung der Ausgangslage ist Grundvoraussetzung für das Innovationsmanagement.
  • Ein geeignetes Wissensmanagement ist für den Innovationsprozess essentiell. Dabei geht es nicht nur darum, Ideen zu dokumentieren: Durch bewusstes und strukturiertes Management der Ressource Wissen lassen sich Innovationen sogar erzeugen.

2. Die fundierte Entscheidung für oder gegen die Weiterverfolgung einer Idee

  • Es ist wichtig eine klare Regelung darüber zu treffen, wer im Unternehmen die Entscheidung zur Realisierung eines Innovationsvorhabens trifft und auf Basis welcher Informationen.
  • Eine gut vorbereitete Entscheidungsvorlage, idealerweise in Form einer Grobkonzeption hilft, die Entscheidung treffen zu können.

3. Die Konzeptions- und Planungsphase, in der die Idee konkretisiert wird

  • Für die ausgewählte Idee sollte im Rahmen der Konzeptions- und Planungsphase ein konkreter Entwicklungs-, Marketing- und Finanzplan ausgearbeitet werden.

4. Die Umsetzungs- und Vermarktungsphase, in der die Idee auf den Markt gebracht wird

  • Ist die Idee entwickelt, wird sie getestet und letztlich auf den Markt gebracht.
  • Ein durchdachter Marketing- und Vertriebsplan ist dabei essentiell, denn wenn niemand weiß, dass es die Idee gibt, wird sie auch keiner kaufen.
  • Mittels interner Kommunikation sowie Schulungen muss auch die eigene Organisation auf die Einführung der Innovation vorbereitet werden.

5. Und letztlich die Überprüfung des Markterfolges und ggf. Justierung

  • Es ist wichtig, den Erfolg und Wertbeitrag der Innovation nach einem angemessenen Zeitraum zu überprüfen.
  • Um den Erfolg überprüfen zu können, müssen vorab SMARTe Ziele formuliert werden.

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Bildnachweis: khosrork / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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