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In Ihrem Lastenheft sollten diese 7 erforderlichen Inhaltspunkte nicht fehlen

Lesezeit: 2 Minuten Das Lastenheft ist ein Begriff aus dem Qualitäts- beziehungsweise Projektmanagement. Anders als das inhaltlich verwandte Pflichtenheft, muss ein Lastenheft aber nicht in detaillierter oder gar vollständiger Form geführt werden. Stattdessen liefert es einen groben Umriss für das Konzept eines Vorhabens und kann bei Bedarf Kunden oder anderen Nachfragern vorgelegt werden.

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In Ihrem Lastenheft sollten diese 7 erforderlichen Inhaltspunkte nicht fehlen

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Hier stellen wir Ihnen 7 wichtige Inhaltspunkte, die im Lastenheft nicht fehlen sollten, vor:

  1. Technische Rahmenbedingungen
  2. Vertragliche Bedingungen
  3. Spezifikationen über die Leistung
  4. Anforderungen an Auftragnehmer
  5. Anforderungen an das Projektmanagement
  6. Anforderungen an das Produkt/ die Leistung
  7. Individuelle Ergänzungen

1. Technische Rahmenbedingungen im Lastenheft

Dieser Punkt wird, wie auch die nachfolgenden Inhalte, in der DIN-Norm DIN 69901 betreffend eines Lastenheftes geregelt. Es müssen folglich technische Bedingungen für die Leistung beziehungsweise das Produkt gegeben werden, beispielsweise

  • welche Materialien verwendet werden,
  • welche DIN-Normen einzuhalten sind oder
  • welche gesetzlichen Bestimmungen ein bestimmtes technisches Vorgehen erforderlich machen.

2. Vertragliche Bedingungen

Auch der vertragliche Rahmen wird in einem Lastenheft mit Blick auf die Leistungen, Projekte und/oder Produkte abgewickelt. Darunter fallen beispielsweise teilweise erbrachte Leistungen, die Gewährleistungen oder Vertragsstrafen, die in Kraft treten, wenn eine versprochene Leistung nicht eingehalten wurde. Diese Punkte sollten sich, um gegebenenfalls auch juristisch Bestand zu haben, an der geltenden Gesetzgebung orientieren.

3. Spezifikationen über die Leistung, das Projekt oder Produkt

Weiterhin liefern Lastenhefte ein inhaltliches Fundament und müssen folglich Spezifikationen über die Sache liefern. Hierunter fallen erste Erklärungen mit Hinblick auf das Projekt oder die Dienstleistung, die dem Nachfrager des Lastenheftes eine ausreichende Vorstellung darüber geben, warum und in welcher Form diese erbracht, beziehungsweise realisiert werden.

Bei diesem Punkt werden normalerweise die verfügbaren Informationen gesammelt, ein Ausblick über das fertige Produkt geliefert und gegebenenfalls bereits ein Nutzen veranschaulicht. Die Spezifikationen sind damit ein wichtiger Inhaltspunkt, der in Ihrem Lastenheft auf gar keinen Fall fehlen sollte.

4. Anforderungen im Lastenheft, die an den Auftragnehmer gestellt werden

Für eine tadellose Zusammenarbeit sind Punkt vier und fünf elementar. Punkt vier regelt die Anforderungen, die an den Auftragnehmer gestellt werden, damit das Projekt beziehungsweise die Leistung in einwandfreier Form erbracht werden kann. Welche erforderlichen Anforderungen das sind, kann sich je nach Art der Sache unterscheiden. Üblicherweise finden unter diesem Punkt vor allem Zertifizierungen Verwendung, die durch den Auftragnehmer erfolgen beziehungsweise beansprucht werden müssen.

5. Anforderungen, die an das Projektmanagement des Auftragnehmers erfolgen

Dieser Punkt im Lastenheft ergänzt sich mit Punkt vier, ist aber nicht weniger wichtig. Anforderungen, die an das Team rund um den Auftragnehmer gestellt werden, finden hier ihren Platz. Auch diese unterscheiden sich individuell nach dem Projekt, Produkt beziehungsweise der Leistung. Gängige Unterpunkte sind beispielsweise die Erstellung einer transparenten und aktuellen Projektdokumentation oder genutzte Maßnahmen, die für das interne Controlling erfolgen.

6. Notwendige Anforderungen an die Leistung beziehungsweise das Produkt

Leistungen werden immer mit einem bestimmten Ziel erbracht, ebenso wie Produkte bestimmte Funktionen erfüllen müssen. Diese Eckpunkte werden als notwendige Anforderungen an das Produkt bezeichnet. Diese Produktdefinitionen können beispielsweise eine Temperaturverträglichkeit oder Lebensdauer umfassen. Bei technischen Produkten wird hier meist stärker ins Detail gegangen, um die Anforderungen in transparenter Form zu ermitteln.

7. Weitere individuelle Ergänzungen und Bestimmungen, die Sie im Lastenheft anführen können

Diese sechs bisher genannten Punkte gelten nach der DIN-Norm DIN 69901 als das Regelwerk eines Lastenhefts. Dennoch kann dieses weiter ergänzt werden, wenn Sie oder Dritte das wünschen.

  • Erforderliche Projektergebnisse,
  • eine allgemeine Übersicht über die Leistungen oder
  • bestimmte Funktionen können im Lastenheft folglich ebenfalls ergänzt werden.
  • Auch die Freigabe beziehungsweise Berechtigungen an einzelne Personen oder dritte Parteien können separat hinzugefügt werden.

Sobald das Lastenheft vollständig vorliegt, kann es schließlich nach einem vorherigen Review veröffentlicht beziehungsweise dem Nachfrager zur Verfügung gestellt werden.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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