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In 7 Schritten zu Innovationen in Ihrem Logistikunternehmen

Lesezeit: 2 Minuten Niedrige Löhne in Osteuropa und steigende Abgaben in Deutschland fordern Sie und Ihr Logistikunternehmen heraus. Geld wird zukünftig mit Innovationen und Angeboten verdient, die der Logistikwettbewerb nicht bietet. Aber auch intern gibt es viel Verbesserungspotenzial, das möglicherweise dafür sorgt, dass Sie zukünftig noch bessere Aufträge bekommen. Nehmen Sie die Herausforderung in 7 einfachen Schritten an und halten Sie Ihr Logistikunternehmen innovationsoffen!

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In 7 Schritten zu Innovationen in Ihrem Logistikunternehmen

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1. Schritt: Die Lücke entdecken
Finden Sie heraus, wo Ihnen in Ihrem Logistikunternehmen etwas wirklich fehlt. Die 3 wichtigsten Indizien dafür sind:
1. Sie ärgern sich häufig darüber, dass wieder etwas so lange dauert.
2. Ihre Kunden ärgern sich immer wieder über etwas oder reklamieren.
3. Sie fühlen sich gebremst, weil etwas immer nicht geht.
Beispiel: Vielleicht ärgern Sie sich im Sommer beim Einsteigen immer, dass Ihr Fahrzeug so heiß ist. Warum können Sie Ihre Klimaanlage nicht wie die Standheizung früher starten lassen? Oder gibt es eine ganz andere Lösung für Hitze im Auto, die auch für Lkw gut anwendbar ist? Entscheiden Sie sich für genau eine Lücke, die für Ihr Logistikunternehmen besonders wichtig ist.
2. Schritt: Mut haben, dagegen vorzugehen
Jeder kann eine Innovation anstoßen. Lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn Sie auf etwas stoßen, das Sie nicht selbst beherrschen. Mittel und Wege sowie Unterstützung finden Sie, um Ihr Problem durch eine Innovation zu lösen. Gehen Sie es an!
3. Schritt: Unterstützung in Anspruch nehmen
Die Bundesregierung fördert z. B. Ihr Vorhaben. 10 Mrd. Euro stehen bis 2009 zur Verfügung. Logistik- und Transport-Projekte gelten als besonders zukunftsweisend, da in dieser Branche besonders viele Arbeitsplätze geschaffen werden. Sie haben gute Chancen, dass Ihr Projekt berücksichtigt wird. Um das in Anspruch zu nehmen, benötigen Sie Partner aus der Hochschule und von Herstellern aus dem Bereich, in dem Sie aktiv werden wollen. Also z. B. eine Fakultät für Klimatechnik und einen Standheizungshersteller. Auch Logistik-Verbände beteiligen sich häufig an derartigen Vorhaben. Deswegen ist der nächste Schritt:

4. Schritt: Team zusammenstellen
Das Team sollte überwiegend aus Freiwilligen bestehen. Je nach Aufgabenstellung trifft es sich für einen Tag, 2 Tage, eine Woche oder über Wochen hinweg regelmäßig für eine Stunde. Wichtig ist, eine bunte Mischung an Persönlichkeiten und Erfahrungen im Team zu haben. Ein Ingenieur, ein Jurist, ein Azubi, ein Betriebswirt und ein Fahrer brächten ausreichend Einflüsse für das Hitzethema zusammen.

Dieses Team erhält eine konkrete Aufgabe: "Wenn ich in den Lkw oder meinen Pkw einsteige, möchte ich immer oder wenigstens zu vorbestimmten Zeiten eine angenehme Temperatur zwischen 16 und 24 Grad vorfinden und die wird erreicht und gehalten ohne Leistungsverlust oder deutlich höheren Treibstoffverbrauch."

5. Schritt: Kreativität spielen lassen
Damit das Team seine Aufgabe lösen kann, braucht es Zeit. Kreative Einfälle kommen manchmal spontan sofort, manchmal dauert es länger. Die 2. Voraussetzung für gutes Gelingen ist eine echte Kreativphase. Jetzt ist alles erlaubt. Gerade für Mitarbeiter von Logistik-Dienstleistern ist es wichtig, hierzu wirklich aus ihrem Alltagsgeschäft auszusteigen.

Ergebnis dieser Phase ist eine Reihe von alternativen Lösungen. Für das Beispiel könnten das sein: "Gelpacks einsetzen, die auf Knopfdruck Kühle oder Wärme abgeben", "Doppelwandige Außenhaut durch Solarzellen mit Kühlsystem", "Lkw immer im Schatten parken" und noch einige andere. Diese sind im nächsten Schritt zu bewerten.

6. Schritt: Entscheidung vorbereiten durch Bewerten
Handelt es sich um eine echte Innovation? Ist ein Neuheitsgrad gegenüber Vorhandenem erkennbar? Sehen Sie eine erfinderische Leistung? Ist das Ergebnis gewerblich verwertbar? Welche der verschiedenen Möglichkeiten führt zu welchen Kosten?

Achten Sie besonders auf den Nutzen der Zielgruppe und für mögliche andere Käufer. Gehören Sie selbst zur Zielgruppe, gewinnt der Nutzen für Ihr Logistikunternehmen dadurch automatisch mehr Gewicht. Lassen Sie in allen Bereichen nach Nutzen suchen. Für das Klimabeispiel wäre das z. B.:

  • Fahrzeuglebensdauer
  • Disponierbarkeit des Fahrzeugs
  • Krankheitsrate der Fahrer
  • usw.

Nach der Bewertung werden Ihnen die Ergebnisse zur Entscheidung vorgelegt.

7. Schritt: Das Richtige wählen …
… denn dann setzt es sich fast wie von selbst um: Schließlich wählen Sie die eine Lösung aus, die umgesetzt werden wird. Die mit dem höchsten Potenzial bei guter Machbarkeitsbewertung ist am interessantesten. Wichtig ist, dass Sie auch für die Umsetzung einen konkreten Zeitplan festmachen! Dann kann eigentlich schon nichts mehr passieren!

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